Wissenschaft für alle

150 Jahre "Nature"
Von Marlene Nowotny

"NATUR! Wir sind von ihr umgeben und umschlungen: machtlos, uns von ihr zu trennen, und machtlos, sie zu überwinden." Diese Zeilen stammen von dem britischen Biologen Thomas Henry Huxley, veröffentlicht am 4. November 1869 in der ersten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Nature". Dabei handelt es sich um das gesamte Abstract zu einer wissenschaftlichen Publikation, die sich mit Goethes Naturaphorismen beschäftigte.

Nach 150 Jahren hat sich einiges beim weltweit vielleicht einflussreichsten Wissenschaftsmagazin verändert: Die Abstracts sind länger und sachlicher geworden, sie fassen heute Studien über pluripotente Stammzellen, Schwarze Löcher oder die Folgen der Klimakrise zusammen. Jede Woche werden etwa 200 Studien eingereicht, nicht einmal acht Prozent davon werden publiziert. Wer dazu zählt, kann in der Regel mit wissenschaftlichem Renommee, mehr Forschungsgeldern und größerem medialen bzw. öffentlichen Interesse rechnen. - Ein Besuch in den Londoner Redaktionsstuben von "Nature".

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