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Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • Casinos: WKSta wehrt sich gegen Vorwürfe

    In der Casino-Affäre wird es eine Sondersitzung geben - das ist bereits fix. Gestern hat eine Anzeige gegen die ermittelnden Behörden selbst für Aufregung gesorgt. Der frühere Richter und FPÖ-Burgenland-Chef Wolfgang Rauter hat Anzeige erstattet, weil in der Causa Aktenteile nach außen gespielt wurden - etwa telefonische Chats. Hier bestehe der Verdacht des Amtsmissbrauchs. Wie reagiert die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft auf diese Vorwürfe und wie unbeeinflusst kann sie in der Causa ermitteln? "Die Vorwürfe kann ich zurückweisen. Wir wissen nicht, wer die Akten an die Medien gespielt hat. Wir sind nicht die undichte Stelle," sagt Ilse-Maria Vrabl-Sanda, Chefin der WKSta im Ö1-Mittagsjournal.

  • Casinos: Rechnungshof will Prüfrechte ausweiten

    Im Zuge der Casinos-Affäre wird eine alte Idee wieder aufgegriffen, die darauf hinausläuft, dass der Rechnungshof auch Unternehmen ab einem Staatsanteil von 25 Prozent kontrollieren dürfen soll. Aktuell ist es ja so, dass die staatlichen Prüfer nur in Unternehmen ab einem Staatsanteil von 50 Prozent hineinschauen dürfen. Die Casinos AG mit etwa 33 Prozent fällt aber nicht darunter. Was sagen die Parteien zu mehr Kontrolle?

  • "USA verhindern eine Zweistaatenlösung"

    Die USA haben sich in ihrer Nahostpolitik weiter von der Seite der Palästinenser entfernt. Die US-Regierung bezeichnet israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland fortan nicht mehr als völkerrechtswidrig. Nach der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels, ist das die nächste pro-israelische Entscheidung, die von der Regierung Netanjahu bejubelt wird. Die Palästinenser protestieren heftig dagegen. "Die USA verhindern damit eine Zweistaatenlösung. Es kann kein unabhängiges Palästina geben, wenn der israelische Siedlungsbau weitergeht," sagt Tim Cupal, ORF-Korrespondent in Tel Aviv im Ö1-Mittagsjournal.

  • Stichwahl um SPD-Vorsitz beginnt

    Endspurt bei den deutschen Sozialdemokraten im Rennen um den Parteivorsitz. Von heute bis Ende nächster Woche können sich die SPD-Mitglieder entscheiden, wer die Partei künftig führen wird. Nach einer ersten Wahlrunde sind zwei Paare übriggeblieben, die in die Stichwahl gehen. Der mit Abstand bekannteste Bewerber ist Deutschlands Finanzminister Olaf Scholz. Er tritt mit der ostdeutschen Landespolitikerin Klara Geywitz im Duo an. Die beiden wollen die große Koalition mit der CDU fortführen. Ihre Gegner gehörten zum linken Flügel. Der ehemalige Finanzminister des großen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Norbert Walter-Borjans, und die bisher weitgehend unbekannte Bundestagsabgeordnete Saskia Esken. Dieses Duo wirbt damit, die GroKo zu beenden.

  • Außenminister tagen zu EU-Erweiterung

    In Brüssel findet heute ein Treffen der EU-Außenminister statt. Dabei wird die finnische Ratspräsidentschaft die Minister über die laufenden Verhandlungen zum nächsten mehrjährigen Finanzrahmen 2021 bis 2027 informieren. Außerdem werden die EU-Erweiterungen thematisiert. Die Franzosen, die zuletzt die Aufnahme von Beitritts-Gesprächen mit Nordmazedonien und Albanien blockiert haben, legen ihre Vorschläge vor, wie der gesamte Prozess reformiert werden könnte.

  • GB: Liberaldemokraten starten Wahlkampf

    Heute Abend erreicht der Wahlkampf in Großbritannien seinen bisherigen Höhepunkt. Es findet die erste Fernseh-Debatte zwischen Boris Johnson von den Konservativen und Jeremy Corbyn von der Labour-Partei statt. Größere Debatten-Runden im Fernsehen, bei denen auch andere Parteien vertreten sind, wird es in den nächsten Wochen auch geben. Bis dahin ziehen diese Parteien ihr eigenes Programm durch. Die Liberaldemokraten starten ihren Wahlkampf heute im südwestenglischen Bath.

  • Zivilschutzalarm in Kärnten aufgehoben

    In Oberkärnten beginnen nach den Unwettern langsam die Aufräumarbeiten. So werden von den Einsatzkräften immer mehr Täler erreicht, wobei das Ausmaß der Unwetterschäden noch gar nicht richtig abgeschätzt werden kann - die Lage ist immer noch kritisch. Jederzeit können noch Muren abgehen und Menschen gefährden - etwa im Bezirk Spittal an der Drau. Der Zivilschutzalarm wurde aber wieder aufgehoben.

  • Unwetter: Osttirol kann leicht aufatmen

    In Osttirol sind rund eintausend Haushalte nach den Unwettern noch immer ohne Strom. 140 Monteure arbeiten unter Hochdruck, bis Freitag wird es wohl noch dauern, bis die Versorgung wieder überall hergestellt ist. Auch die Gefahr von Murenabgängen und Erdrutschen ist nach wie vor hoch. Die Lage normalisiert sich aber langsam - nach und nach werden die Straßen geräumt und wieder für den Verkehr freigegeben.

  • Lehrerbewertungs-App ist wieder offline

    Die Lehrerbewertungs-App für Smartphones sorgt weiter für Aufregung. Nach ihrem Start am Freitag ist sie tausendfach heruntergeladen worden, seit gestern Nachmittag ist sie aber wieder offline. Denn der 18-jährige Gründer der Handy-Anwendung ist seit Freitag Abend mit Hasskommentaren überschüttet worden - seine Kontaktdaten standen nämlich im Impressum der App. Das wird jetzt geändert und die Verantwortlichen arbeiten ab heute Nachmittag an einer Strategie, wie mit den negativen Kommentaren künftig umgegangen wird.

  • "Brauchen Feedback-Kultur an Schulen"

    Die Lehrerbewertungs-App hat in den vergangenen Wochen auf Lehrerseite zu großer Aufregung geführt. Die App sei problematisch, weil sie Mobbing verstärken könnte, heißt es etwa von den Lehrerinnen und Lehrern. "Diese App ist Unfug. Wir brauchen eine Feedback-Kultur an Schulen und keine Sternchen im Internet," sagt Schuldirektor Nikolaus Glattauer im Ö1-Mittagsjournal.

  • Causa Baukartell: Wettbewerbsbehörde bilanziert

    Noch in diesem Jahr will die Bundeswettbewerbsbehörde BWB erste Ermittlungsergebnisse im Zusammenhang mit dem Baukartell präsentieren. Das Kartell gilt als bisher größtes in Österreich ist vor zwei Jahren bekannt geworden. Bei mehr als eintausend Projekten sollen sich Firmen abgesprochen haben und zwar mehr als zehn Jahre lang. Sie sollen Preise vereinbart und sich Kunden sowie Gebiete aufgeteilt haben, gerade in Kärnten, der Steiermark und in Niederösterreich. Am Vormittag hat BWB-Chef Theodor Thanner im Klub der Wirtschaftspublizisten Bilanz in der Causa gezogen.

  • Flughafen Wien unterstützt AUA

    Der Wettbewerb zwischen den Fluglinien in Wien mit Kampfpreisen bei den Tickets ist schon jetzt so hart, dass die AUA ein millionenschweres Sparpaket schnüren und bis zu 800 Mitarbeiter abbauen muss. Der Vorstand des Flughafen Wien erwartet, dass sich diese Situation auch nächstes Jahr fortsetzt. Um die AUA im Kampf gegen die Billigairlines aus dem Ausland zu unterstützen, verhandelt der Flughafen jetzt mit dem AUA-Vorstand über mögliche Kooperationen.

  • "Unsichtbare Orte" der NS-Zeit

    Konzentrationslager, Kriegsbunker oder Ruinen au der NS-Zeit sind heute wichtige Orte des Gedenkens und der Reflexion. Was aber, wenn solche Orte nicht mehr da sind, oder wenn sie so verändert wurden, dass nichts mehr von der Vergangenheit erzählen? Mit den unsichtbaren Erinnerungsorten in Niederösterreich und der Frage, wie man der Geschichte wieder einen Raum geben kann, beschäftigt sich ab morgen eine Tagung in St. Pölten.

  • Stephen Kings "Doctor Sleeps Erwachen" im Kino

    2013 veröffentlichte der Autor und Horrorspezialist Stephen King den Roman "Doctor Sleep", eine Fortsetzung zu seinem 1977 erschienenen Roman "The Shining", der 1980 von Stanley Kubrick mit großem Erfolg verfilmt wurde. Jetzt kommt auch "Doctor Sleep" auf die Leinwand, unter dem deutschen Titel "Doctor Sleeps Erwachen" und mit Ewan McGregor in der Hauptrolle. Ab Ende dieser Woche ist der Film in den österreichischen Kinos zu sehen.

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