Auftakt der Nobelpreiswoche+++Ibsen im Volkstheater+++zeitgenössischer Tanz im Festspielhaus St. Pölten+++Fotograf und Lyriker Ren Hang

1. Im Norden nichts Neues: Peter Handke in Stockholm
2. Volkstheater Wien: Peer Gynt
3. Festspielhaus St. Pölten: "New Ocean"
4. Ren Hang: Zeitgenössische Fotografie aus China

Beiträge

  • Peter Handke in Stockholm

    Heute, kurz nach 13.00 Uhr stellte sich Peter Handke, der am Dienstag mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wird, der Presse. Über seine umstrittene Haltung zum Balkankonflikt wollte Handke nicht Neues sagen.

  • Volkstheater Wien: Peer Gynt

    Henrik Ibsens "Peer Gynt" hat morgen Abend im Wiener Volkstheater Premiere. Der ungarische Regisseur Viktor Bodó der zuletzt am Haus "Biedermann und die Brandstifter" umgesetzt hat, inszeniert das Stück, das 1902 genau hier seine deutschsprachige Erstaufführung erlebte. Das "dramatische Gedicht", das durch Edvart Griegs Schauspielmusik Weltruhm erlangt hat und unzählige Male verfilmt worden ist, handelt vom jungen Bauernsohn Peer Gynt, der versucht, der Realität zu entfliehen. Gestaltung: Katharina Menhofer

  • Festspielhaus St. Pölten: "New Ocean"

    "Dieser Tanz wird verschwinden", unter dieser bedrohlichen Prämisse steht die Tanzperformance "New Ocean" vom US-amerikanischen Tänzers und Choreografen Richard Siegal, die heute im Festspielhaus St. Pölten zu sehen ist. Denn der Ablauf der Choreografie wird von einem Algorithmus generiert, der auf dem Schmelzen des Polareises basiert. Das Stück ist inspiriert von der Performance "Ocean" des legendären Choreografen Merce Cunningham, das 1994 uraufgeführt worden ist. Bei der Hommage "New Ocean" verläuft jeder Abend ein wenig anders und ist damit einzigartig. Dargeboten wird das Ballett von Siegals Kompanie Ballet of Difference.

  • Ren Hang: Zeitgenössische Fotografie aus China

    Der chinesische Fotograf und Lyriker Ren Hang zählt mit seinen Arbeiten zu den wichtigsten zeitgenössischen Fotografen in China. Sein Werkzeug war zumeist eine einfache Kompakt-Kamera, Nacktheit spielt in seinem Werk eine zentrale Rolle. Die analogen Fotografien erzählen über körperliche und seelische Zustände einer jungen Generation in China. 2017 hat sich der damals 29-jährige Künstler das Leben genommen. Jetzt zeigt C/O Berlin mit "Love, Ren Hang" eine umfassende Retrospektive mit über 150 Arbeiten.

  • Filmkolumne: It's a Family Affair!

    Vater-Sohn und Mutter-Tochter, Ehefrau und Ehemann oder gleich die ganze Familie vereint am Filmset. Quer durch die Filmgeschichte hat es diese Konstellationen immer wieder vor und hinter der Kamera gegeben. Söhne, die in die Fußstapfen der berühmten Väter getreten sind, wie Michael in jene von Kirk Douglas oder Ben in jene von Jerry Stiller. Federico Fellini und Roberto Rossellini haben mit ihren Ehefrauen Hauptrollen besetzt und US-Regisseur Abel Ferrara hat in seinem neuen Film "Tommaso" gleich seine Frau, seine Tochter und deren Patenonkel Willem Dafoe vor der Kamera vereint.

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