Gedenken nach Noten

Musik-Kalender zu Beethovens 250. Geburtstag

Im kommenden Jahr wird Ludwig van Beethovens 250. Geburtstag gedacht. Die Verlegerin Elisabeth Raabe hat Beethoven aus diesem Anlass den Musikkalender 2020 ihrer "edition momente" gewidmet. Unter dem Titel "Beethoven und ich" äußern sich darin Kunstschaffende über den sogenannten Titan der Klassik. Der Musikkalender zeigt, welch starke Resonanz Beethoven über die Jahrhunderte hinweg auslöste. Mahler, Wagner, Schumann und viele andere Komponisten aber auch Interpretinnen und Musiker kommen im Musikkalender zu Wort. "Ich werde nie eine Symphonie komponieren! Du hast keinen Begriff davon, wie es unsereinem zu Mute ist, wenn er immer so einen Riesen hinter sich marschieren hört", meinte etwa Johannes Brahms über Beethoven. Gestaltung: Jakob Fessler


Erinnerung an den Sender Radio Beethoven in Chile

Die "Ode an die Freude" diente im Widerstand gegen das Pinochet Regime in Chile als Protestlied. Noch heute kennt fast jedes Kind in Chile Beethovens Werk, meint Pablo Volenski, der in Wien lebt und in einem Blog über die Geschehnisse in seinem Heimatland berichtet. Bis vor kurzem gab es in Chile einen Radiosender, der sich nach dem Komponisten der "Ode an die Freude" benannt hatte - Radio Beethoven. Die Verbreitung klassischer Musik und die Förderung junger Musiktalente, waren die Ziele von Radio Beethoven, Chiles einzigem und zugleich sehr umtriebigen Klassiksender. Nach 38 Jahren musste der Sender Ende November seinen Betrieb einstellen. Für Pablo Volenski eine bedauerliche Entwicklung, denn der Sender war eine wichtige Plattform für chilenische Musiker. Gestaltung: Hanna Ronzheimer

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Pablo Volenskis Blog

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