Wenn Tiere und Pflanzen einwandern

Bioinvasion und das ökologische Gleichgewicht
Gestaltung: Isabelle Engels

Tiere und Pflanzen tendieren dazu, ihren Lebensraum zu erweitern. Normalerweise hindern sie aber natürliche Grenzen wie Flüsse oder Berge daran, weiter zu kommen. Nur mit Hilfe des Menschen und seinen Transportmitteln kommen sie in Gegenden, wo sie eigentlich nicht hingehören. Sogar in ferne Kontinente. Dann spricht man von Bioinvasion. Manchmal passiert das aus Versehen, z.B. Ratten, die auf Schiffen "mitreisen". Manchmal aber auch absichtlich, z.B. der Marderhund, der als Pelztier verwendet wurde. Auch Pflanzen "wandern": der Bärenklau war ursprünglich nicht in Europa heimisch, ist jetzt aber sehr verbreitet und kann starke Verbrennungen verursachen. Das Problem an der Bioinvasion: Viele dieser eingewanderten oder eingeführten Tier- und Pflanzenarten bringen das ökologische Gleichgewicht durcheinander und verbreiten Krankheiten. Einmal eingewandert, sind die Invasoren kaum mehr wegzukriegen.

Darüber sprechen die Ö1 Kinderuni Reporterinnen Emma, Florentina und Maria Wolfgang Gruber vom Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien.

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