Atemzüge für die Kunst

"Es geht immer um das Atmen. Das Einatmen ist wie ein Aufnehmen, etwa wenn man durch die Stadt geht und mit Menschen spricht, oder wenn man einen Film sieht. Dann verarbeitet man das Aufgenommene und produziert Skulpturen, Fotos oder Filme. Das ist das Ausatmen." Was so einfach klingt, ist nichts Geringeres als ein Kunst- und Lebensprinzip des Bildhauers, Fotografen und Filmemachers Manfred Wakolbinger. "Inhale. Exhale" - "Einatmen. Ausatmen" lautet der Titel eines Buchs über Wakolbingers Werke der letzten acht Jahre (Verlag Scheidegger und Spiess), und so heißt auch eine aktuelle Ausstellung im Museum der Bildenden Künste in Leipzig. Bis 23. Februar ist dort u.a. auch die aus Kupfer und Glas bestehende Figurengruppe "Breathe" - "Atmen" - zu sehen, die jenen Zustand des Glücks verkörpert, der sich einstellt, wenn das pure Atmen in eine Art Schwebezustand versetzt. Gestaltung: Christa Eder

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Manfred Wakolbinger im MdbK Leipzig
Manfred Wakolbinger bei Scheidegger und Spiess

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