Pflegesystem, Christoph Schönborn

Pflege: Hilfsorganisationen begrüßen Pflege-Priorität +++ .Schönborn: "Wichtiges Gesellschaftsmodell"

1. Pflege: Hilfsorganisationen begrüßen Pflege-Priorität

Die Wortwahl ist oft dramatisch: Von Notstand und tickender Zeitbombe ist da die Rede, wenn es um das Pflegesystem geht. Bis 2030 fehlen 75.000 Pflegekräfte, schätzt das Hilfswerk, der größte Anbieter mobiler Pflege in Österreich. Die Regierung plant nun unter anderem neue Ausbildungsformen, eine Pflegeversicherung und eine Personaloffensive. Die Hilfsorganisationen der katholischen und der evangelischen Kirche, Caritas und Diakonie, sehen sich in ihren Forderungen bestärkt und wollen die Regierung an ihren Taten messen. Ein Bericht von Martin Ziniel.


2. Schönborn: "Wichtiges Gesellschaftsmodell"

Die verschiedenen Kirchen in Österreich haben das Regierungsprogramm aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln unter die Lupe genommen und es zum Teil heftig kritisiert, zum Beispiel wegen des Kopftuchverbots, das in der Schule für Mädchen bis 14 eingeführt werden soll. Kardinal Christoph Schönborn, der nach seiner Erkrankung in den nächsten Tagen wieder seinen Dienst aufnehmen wird, will noch die sogenannte Schonfrist für die Regierung von 100 Tagen einhalten. Dass die Verhandlungen zwischen ÖVP und den Grünen letztlich erfolgreich waren, beurteilt Schönborn prinzipiell positiv.

Moderation: Susanne Krischke

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