Ausgusta Laars Wort- und Klangobjekte

"summt dem fall". Von Augusta Laar. Es liest Pippa Galli Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser.

"Augusta Laar ist die Lyrikerin, die ich mir immer gewünscht habe", schrieb einmal der Wiener Autor Ernst Molden, "wer diese Texte liest, hört wie durch ein Wunder alles andere mit, manchmal das Donnern einer Rockband, manchmal die Hammondorgel eines Pornofilms, manchmal den Nachhall einer fortgefahrenen U-Bahn, oft das Klirren von Eis, zuweilen den Sound, mit dem sich Wunden wieder öffnen. Immer dröhnt die Gegenwart hinter diesen fragilen Wortgerippen, aber niemals raschelt irgendwo Papier."

Augusta Laar lebt in Wien und München als Lyrikerin, Künstlerin und Musikerin. Sie gründete die Reihe der Schamrock-Salons der Dichterinnen, und leitet das Schamrock-Festival in München und Wien. Die Gedichte ihres Bandes mit dem skurrilen Titel "summt dem fall" verstehen sich als Wort- und Klangobjekte, analog zu begehbaren Skulpturen.

Erstsendung: 11.2.2017

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Augusta Laar, "summt dem fall", edition art science, 2016

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