Vogelfedern

BENJAMIN KNES

Die Faszination der Vogelfeder

Schmuck, Schutz und Wärmedämmung.
Der Ornithologe Benjamin Knes über die Vogelfeder.
Teil 2: Jeder Typ hat eine andere Funktion
Gestaltung: Aimie Rehburg

Ob weiße Daunenfeder, gesprenkelte Armschwinge, schwarzer Stoß oder rote Konturfeder - die Farben-, Formen- und Funktionsvielfalt der Vogelfeder scheint grenzenlos. So "schminkt" der Bartgeier sich und seine Federn rot mit Hilfe von Eisenoxid-haltigem Wasser, der Pfau wiederum muss nur in die Sonne schreiten, um die Farben seines Rads zur Geltung kommen zu lassen. Im Schatten allerdings verblassen diese.

Dass nicht nur tropische Vögel bunt sind, erklärt der junge Wissenschafter Benjamin Knes ebenso anschaulich, wie die Notwendigkeit, dass das Sammeln von Vogelfedern klaren Regeln des Naturschutz- und Jagdgesetzes unterliegt.

Benjamin Knes beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit dem Thema Vogelfeder. Aus seiner kindlichen Leidenschaft ist ein leidenschaftlicher Beruf geworden: Als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Nationalpark Neusiedlersee Seewinkel kümmert sich der angehende Wildtierökologe Benjamin Knes nicht nur um das Monitoring und den Schutz der Vögel, sondern er gibt auch als selbständiger Ornithologe und Vogelfeder-Experte zahlreiche Workshops und arbeitet ehrenamtlich beim Vogelfeder-Online-Nachschlagwerk "featherbase" mit.

Service

GESPRÄCHSPARTNER:

Benjamin Knes, BSc.
Selbständiger Ornithologe
Nationalpark Neusiedlersee Seewinkel
Projektmitarbeiter Forschung, Monitoring & Citizen Science

LINK:
featherbase - Online Nachschlagewerk zum Thema Vogelfedern


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