Zwei giftige Schlangen

AFP/YURI CORTEZ

Die Schlangenfrau von Swasiland

Thea Litschka-Koen rettet Menschen vor Schlangen und Schlangen vor Menschen. Gestaltung: Laura Salm-Reifferscheidt

Schlangenbisse zählen zu den am meisten vernachlässigten Krankheiten weltweit. Jedes Jahr erleiden 2,7 Millionen Menschen Vergiftungen von Schlangenbissen, bis zu 140.000 sterben daran. Weitere 400.000 tragen bleibende Schäden wie Amputationen, Blindheit und Posttraumatische Belastungsstörungen davon.
Am schlimmsten betroffen ist die arme ländliche Bevölkerung in Afrika, Asien und Südamerika. Schuld daran sind ein Mangel an wirksamem Gegengift, schlechte medizinische Infrastruktur, Aberglaube und Fehlinformationen. Erst im Sommer 2019 hat die Weltgesundheitsorganisation einen Aktions-Plan veröffentlicht, mit dem Ziel, bis zum Jahr 2030 Todesfälle und Verletzungen durch Schlangenbisse zu halbieren. Im kleinen Königreich Eswatini im südlichen Afrika, besser bekannt als Swasiland, lebt eine Frau, die der Problematik schon länger den Kampf angesagt hat.

Diese Recherche wurde durch den Global Health Journalism Grant vom European Journalism Centre ermöglicht.

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