Intrada - Österreichs Musizierende im Porträt

Der Internationale Mozart-Wettbewerb in Salzburg +++ Abseits der Naturwissenschaft - die BOKU Blaskapelle Wien +++ Die neue CD des Geigers Emmanuel Tjeknavorian. Präsentation: Eva Teimel

Der Internationale Mozart-Wettbewerb in Salzburg

Vom 1. bis 15. Februar fand in Salzburg der 14. Internationale Mozartwettbewerb statt. Die Preise wurden in den Sparten Violine und Klavier - und erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs seit 1975 - für das Instrument Horn vergeben. In einem mehrtägigen Verfahren und 2 bis 3 Runden wurden die Gewinner/innen von hochkarätigen Jurys ermittelt. In den jeweiligen Finalkonzerten standen ausschließlich Konzerte von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm. Der Siegerscheck ist mit ?10.000.- dotiert, darüber hinaus gibt es Sonderpreise, Notengutscheine und Konzerteinladungen. Die 1. Preise gingen nach Italien, Österreich und Südkorea: in der Sparte Violine gewann die 18jährige Italienerin Clarissa Bevilacqua, in Klavier die 22jährige Wienerin Elisabeth Waglechner und in der Sparte Horn die 24jährige Südkoreanerin Haeree Yoo.
(Gestaltung: Gerti Mittermeyer)


Bodenständig - Die BOKU-Blaskapelle wird 10

Normalerweise beschäftigt sich die Universität für Bodenkultur Wien, die BOKU, mit Naturwissenschaften. Die "Universität des Lebens" ist aber auch die einzige Uni Österreichs mit einer eigenen Blaskapelle. Pünktlich zum 10jährigen Bestehen wurde nun eine CD produziert. Darauf präsentiert sich die Kapelle in unterschiedlichen Besetzungen (Tanzlmusi, Böhmische, Große Besetzung) und Stilen. Neben bekannten Werken der Blasmusik sind dabei auch drei Uraufführungen zu entdecken: eine "Fest-Fanfare" von Eduard Kutrowatz sowie ein "Musikzirkus" und ein "verrückter Pflanzentanz" von Christian Kolonovits.
(Gestaltung: Andreas Maurer)


Außergewöhnlich und persönlich: Die neue CD von Emmanuel Tjeknavorian

Zeit für einen Status Quo: Nach einem Soloalbum (2017) legt der Wiener Geiger Emmanuel Tjeknavorian nun sein erstes Orchesteralbum vor. Außergewöhnlich und persönlich ist das Programm, das er mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt unter Pablo González aufgenommen hat. Es besteht aus dem Violinkonzert von Jean Sibelius, mit dem er 2015 beim Internationalen Jean-Sibelius Violinwettbewerb zweifach ausgezeichnet wurde und mit dem er seither weltweit mit namhaften Orchestern konzertiert. Weiters präsentiert er auf der CD eine Weltersteinspielung des Violinkonzerts seines Vaters Loris Tjeknavorian, das dieser in jungen Jahren komponierte. Bei ihm erhält der 24-Jährige auch Dirigierunterricht - denn neben seiner Stradivari nimmt Tjeknavorian Junior auch leidenschaftlich gerne den Taktstock in die Hand. Erstmals am Pult war er vergangenen November im Wiener Konzerthaus zu erleben. Im Wiener Musikverein gestaltet er diese Saison als bisher jüngster auch einen eigenen Konzertzyklus.
(Gestaltung: Marie-Theres Himmler)

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