Auditorium Parco della Musica

AFP/ANDREAS SOLARO

Radiokolleg - Musikstadt Rom

Von der Oper bis zur Clubszene (4).
Gestaltung: Christina Höfferer

Rom ist eine Stadt der Kunst, insbesondere auch eine der Musik. Die ewige Stadt, dynamisches Zentrum eines internationalen kulturellen Netzwerks, zeigt sich voller Schauplätze eines pulsierenden Musiklebens - Oratorien, Kirchen, Theater, Palazzi und Clubs.

Ausgangspunkt für die musikalische Erkundung ist das Auditorium Parco della Musica. Der "Park der Musik" wurde 2002 eingeweiht. Mit 55.000 Quadratmetern bildet das Bauwerk, geplant vom Stararchitekten Renzo Piano, das heutige Herzstück der Musikstadt Rom. Die drei riesigen mit Kirschholz getäfelten Konzertsäle des Auditoriums verfügen mit einem Nachhall von 2,2 Sekunden über eine optimale Akustik. Hausorchester ist die Accademia Nazionale di Santa Cecilia.

Im Bauboom der 1880er Jahre wurde die Römische Oper errichtet. Zahlreiche künftige Klassiker wurden hier erstmals aufgeführt, darunter Tosca und Cavalleria rusticana. Legendär sind Produktionen wie Le nozze di Figaro von Luchino Visconti. Derzeit erlebt die Römische Oper einen Aufschwung, im Sommer zieht sie aus, in die monumentale Kulisse der Caracalla-Thermen.

Rom ist Italiens Jazz-Metropole mit 350 Jazz Konzerten pro Monat und natürlich ist die ewige Stadt auch ein Hotspot der Clubszene. In den Venues von Goa bis Shari Vari - treffen junge Römer auf internationale Besucher.

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