Wolfram Lotz

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Radiokunst postapokalyptisch-humorvoll

"Das Ende von Iflingen". Von Wolfram Lotz. Mit Wolf-Dietrich Sprenger, Steffen Schortie Scheumann, Lars Rudolph, Cathleen Gawlich, Florian von Manteuffel, Wolfgang Pregler, Hedi Kriegeskotte, Christiane Rossbach, Hartmut Stanke und Susanne Schäfer. Technik: Andreas Völzing. Musik: Peter Kaizar. Regie: Leonhard Koppelmann (SWR 2019)

Der Tag des Jüngsten Gerichts ist angebrochen. Mit flammendem Schwert und voll Arbeitseifer steht Erzengel Michael am Rande des kleinen Dorfes Iflingen im Schwarzwald, auf seinen "Hilfsengel" Ludwig wartend. Der kommt ohne Schwert, aber mit Posaune, hat nicht nur keine Ahnung vom göttlichen "Auftrag", sondern meldet auch noch Zweifel daran an. Entnervt schreitet Erzengel Michael voran, den verzagten Posaunenengel im Schlepptau, um die göttliche Anweisung, die Einwohner Iflingens "zu Asche zu schlachten", energisch in die Tat umzusetzen. Doch sie treffen keine Menschen, sondern einen arbeitswütigen Igel, einen sehnsuchtsvollen Mauersegler und ein masochistisches Schwein. Und die Menschen, wo sind die?

Wolfram Lotz, geboren 1981 in Hamburg, wuchs im Schwarzwald auf. Er studierte Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft in Konstanz und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er schreibt Theaterstücke, Lyrik, Prosa und Hörspiele. "Das Ende von Iflingen" war Teil des 2019 im Akademietheater uraufgeführten Stücks "In Ewigkeit Ameisen" mit Christiane von Poelnitz und Katharina Lorenz als Engel.

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