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Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • Faßmann: "Alle können Abschluss machen"

    Eine Antwort auf die Frage, wann die Schulen und Universitäten wieder aufsperren, kann man noch nicht geben, so Bildungsminister Heinz Faßmann heute in einer Pressekonferenz. Er verspricht aber, dass alle Schüler ihren Abschluss machen können. Nach Ostern will Faßmann darüber informieren, wann konkret die Matura stattfinden wird. Bei den Universitäten hofft Faßmann, dass am Ende des Semesters Prüfungen abgehalten werden können. Bis dahin setze man auf E-Learning.

  • Maskenpflicht: Supermärkte ratlos

    Bei der Maskenpflicht im Supermarkt sind noch viele Fragen offen. Wie soll das in der Praxis funktionieren? Wo sollen die vielen Millionen Masken herkommen, 4 Millionen braucht man angeblich jeden Tag. Wie sollen die Supermärkte das organisieren? Die Handelsketten sind noch ratlos.

  • "Auch selbst-genähte Masken helfen"

    "Ja, die Maskenpflicht wird zu einer Verringerung der Ansteckungsgefahr führen", sagt Oswald Wagner, stellvertretender Rektor der Medizinischen Universität Wien zur Maskenpflicht in Supermärkten. "Wir dürfen bei der Maskenvergabe aber nicht übertreiben, weil sie wichtig für das medizinische Personal sind. Auch ein selbst-genähter Schutz ist sinnvoll, weil es zu Beginn sicher nicht genug Masken in den Supermärkten geben wird", sagt Wagner. Er rät dazu, die Masken, die im Supermarkt verteilt werden, nicht wiederzuverwenden. "Genähte Masken aus Stoff kann man bei 60 Grad waschen", empfiehlt Wagner.

  • Corona-Todesopfer im Schnitt 80 Jahre alt

    Mit heutigem Tag sind in Österreich offiziell 126 Personen am und "mit" dem Coronavirus verstorben. Und erstmals gibt es vom Gesundheitsministerium Altersangaben zu den Toten. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen liegt bei 80 Jahren. Es sind kaum Personen unter 60 Jahren am Coronavirus gestorben. Experten mahnen nun, dass Pflegeheime besonders geschützt werden müssen.

  • Dunkelziffer-Studie zu Coronavirus-Infizierten

    Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Österreich nähert sich der 10.000er-Marke. Allerdings gibt es eine Dunkelziffer. Viele Infizierte entwickeln nämlich nur sehr leichte oder gar keine Symptome und werden daher nicht getestet. Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie hoch diese Dunkelziffer ist, hat das Wissenschaftsministerium jetzt eine Studie in Auftrag gegeben.

  • "ELGA-Daten für Corona-Forschung freigeben"

    Daten für die Coronavirus-Forschung könnten Wissenschafter auch aus den elektronischen Gesundheitsakten gewinnen. In der ELGA ist zum Beispiel dokumentiert, welche Medikamenten jeder Patient und jede Patientin bekommt. Diese Daten sollten nun für die Forschung freigegeben werden, fordert der Patientenanwalt Gerald Bachinger.

  • Erdogan wehrt sich gegen Ausgangssperre

    In der Türkei sind bisher mehr als 10.000 Infizierte positiv getestet worden, die Zahl der Toten ist auf knapp 170 gestiegen. Trotz stark steigender Fallzahlen will Präsident Erdogan aber keine generelle Ausgangssperre ausrufen, wie es die Opposition fordert. Ein Ausgehverbot gilt landesweit nur für über 65-Jährige. Die türkische Regierung fürchtet bei einer weiteren Verschärfung der Maßnahmen offenbar den wirtschaftlichen Zusammenbruch. Das Hilfspaket, das die Regierung geschnürt hat, zeigt, dass das Land praktisch keine Reserven hat.

  • "Orban hat gelernt, die EU nicht zu fürchten"

    In Ungarn nützt Premier Viktor Orban die Coronavirus-Krise aus, um die alleinige Macht an sich zu reißen. Das Parlament, wo Orbans Fidesz-Partei eine Zwei-Drittel-Mehrheit hat, hat gestern seiner eigenen Entmachtung zugestimmt. Orban kann mit Verordnungen so lange regieren, wie er es wegen des Coronavirus für notwendig hält. "Das Gesetz ist nicht für die Bekämpfung der Pandemie da. Es soll dafür sorgen, dass die Regierung die Krise übersteht", sagt Marton Gergely, Journalist in Ungarn. "Orban kann diese spezielle Lage so lange aufrechterhalten, bis seine Beliebtheitswerte stabil sind", sagt Gergely. "Orban hat in den letzten Jahren gelernt, die EU nicht zu fürchten", so der Journalist.

  • Notstandsgesetz in Ungarn: EU hält sich zurück

    Das ungarische Parlament ist ausgeschaltet. Ministerpräsident Orban regiert nun alleine auf unbestimmte Zeit. International sprechen Politiker von einem schweren Schaden für Demokratie und Rechtsstaat. Was sagt die EU dazu? Was gedenkt Brüssel zu tun? "Die EU-Kommission dürfte nur verwarnen, aber nicht eingreifen. Laut Experten ist das Notstandsgesetz solide geschrieben sein, auch wenn manches schwammig formuliert ist", sagt ORF-Korrespondentin Raffaela Schaidreiter in Brüssel.

  • Mundschutz-Pflicht in Tschechien

    Das Tragen von Schutzmasken ist in Tschechien und der Slowakei schon seit zwei Wochen verpflichtend. Dort gilt es aber, die Masken selbst mitzunehmen. Vielfach nähen die Menschen sie selbst.

  • Nationalbank erwartet schwere Rezession

    Die Wirtschaft in Österreich wird heuer schrumpfen. Die Nationalbank sieht die Lage noch düsterer als die Wirtschaftsforschungsinstitute WIFO und IHS, die ein Minus von rund 2,5 Prozent prognostiziert haben. Die österreichische Wirtschaft werde um mindestens 3 Prozent schrumpfen, so die Nationalbank, und noch stärker, falls die Einschränkungen nicht vor dem Sommer gelockert würden.

  • Spitzenmanager fordern Pläne für die Wirtschaft

    Österreichs Wirtschaftsleistung wird in diesem Jahr schrumpfen, da sind sich alle einig. Stimmen die Prognosen, dann wird die Rezession heuer zwei bis drei Prozent betragen. Der Fall tritt aber nur dann ein, wenn das wirtschaftliche Leben mit Ende April beginnt, sich einigermaßen zu normalisieren. Manager und Geschäftsleute verlangen einen Plan, wie es weitergehen soll. Sie warnen vor einem nachhaltigen Schaden.

  • "Der Empfänger": Neuer Roman von Ulla Lenze

    Ulla Lenze, geboren 1973 in Mönchengladbach, hat von der Kritik vielgelobte Romane geschrieben. Doch größere Verkaufserfolge blieben aus. Mit ihrem neuen, mittlerweile fünften Roman macht sie eine andere Erfahrung. Schon vor der Veröffentlichung des Buches zeichnete sich weltweites Interesse ab. Ihr deutscher Verlag verkaufte die Auslandsrechte für den Roman unter anderem in die USA, nach Frankreich, Spanien und Italien. Lenze folgt in "Der Empfänger" einem deutschen Auswanderer nach New York, der sich während des Zweiten Weltkriegs für den deutschen Geheimdienst einspannen lässt.

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