Journale

Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • Verheerende Lage in italienischen Altenheimen

    In Italien entspannt sich die Lage nur sehr langsam: jeden Tag werden rund 4.000 Neuerkrankungen an Covid-19 gemeldet, die Kurve steigt damit weniger stark als noch vor einer Woche. Über 13.000 Menschen sind mittlerweile nach einer Erkrankung gestorben. Auch die Zahl der Todesfälle in Altenheimen nimmt im ganzen Land stark zu, oft bleibt keine Zeit um einen Corona-Test bei ihnen durchzuführen.

  • Südkoreas Weg im Kampf gegen das Coronavirus

    Täglich der Blick auf die neuesten Zahlen in Österreich mit der Hoffnung, der Abflachung der Infektionskurve näherzukommen, so weit, dass die Spitalsversorgung für alle, die sie brauchen, garantiert ist. Und auch der Blick über die Grenzen hinaus. Wo können wir uns was abschauen in Sachen Krisenmanagement. Ein Land, das nach Ansicht von Bundeskanzler Kurz ganz viel richtig macht, ist Südkorea. Mit weniger gemeldeten Infizierten als Österreich aber mit sechs Mal so vielen Einwohnern und viel mehr Corona-Tests. Bernhard Seliger von der Hans-Seidl-Stiftung in Soul sagt, der Kampf gegen Corona ist noch nicht gewonnen, weil noch nicht genügend Menschen immun gegen das Virus sind.

  • Erster Corona-Fall in Ischgl bereits am 5. Februar

    Bisher hat es in Österreich 92.190 Testungen auf das Coronavirus gegeben und damit deutlich mehr als zuletzt vom Gesundheitsministerium verlautbart worden war. Der allergrößte Teil der mit heutigem Tag knapp 11.000 positiv auf das Coronavirus getesteten Österreicher hat sich im Inland angesteckt. Eine zentrale Rolle dabei hat der sogenannte Cluster Ischgl gespielt, mehr als 600 Fälle sind laut Franz Allerberger von der AGES auf diese Skihochburg in Tirol zurückzuführen. Die Patientin „null“ ist eine Schweizer Kellnerin gewesen. Der bisher viel genannte Barkeeper, dem in Medien unterstellt wurde, Dutzende in einem Apres-Ski-Lokal angesteckt zu haben, war demnach nicht der "Spreader".

  • Schutzmaßnahmen für Risikogruppen auf Basis der Medikamentierung

    Risikopersonen, die vor dem Coronavirus besonders geschützt werden müssen, werden jetzt von den Krankenkassen ausfindig gemacht. Die Krankenkassen sollen über die Medikamente, die Patienten nehmen, die Risikopersonen herausfinden, das hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober von den Grünen heute im Ö1 Morgenjournal angekündigt. Wenn die Namen feststehen, sollen die Betroffenen kontaktiert werden; der besonders gefährdete Kreis kann dann verpflichtend dienstfrei gestellt werden.

  • Umweltministerin will Bundesstraßen für Fußgänger öffnen

    Wer kann den Menschen in der Corona-Krise etwas Gutes tun und damit punkten? Auch diese Frage beschäftigt in diesen Tagen die Politik. Der Fokus liegt auf Wien, denn hier wird im Herbst gewählt. So drängen Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, beide SPÖ, zum Beispiel auf die Öffnung der Bundesgärten, der Bund sagt Nein. Auch innerhalb von Wien gibt es Zwist: Die Wiener Grünen wollen aus gesperrten Straßen Begegnungszonen machen, dazu sagt aber die Wiener SPÖ Nein. Jetzt holen die Grünen auf Bundesebene zum Gegenschlag aus: Umweltministerin Leonore Gewessler will Bundesstraßen für Fußgänger öffnen.

  • Wie lange hält die Wirtschaft den Corona-Zwangsstillstand aus?

    Von der schlimmsten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg spricht UNO-Generalsekretär Antonio Guterres. Dass das keine Übertreibung ist, zeigen die österreichischen Arbeitsmarktdaten: Mehr als eine halbe Million Menschen sind ohne Arbeit, die höchste Zahl seit 1946. 13.000 Anträge auf Kurzarbeit sind gestellt worden. Die Regierung versucht, die Wirtschaft mit immer größeren Milliardenpaketen aufzufangen. Wie lange kann die Wirtschaft diesen weitgehenden Corona-Zwangsstillstand aushalten?

  • Home-Schooling: Teil der Schüler nicht erreichbar

    Die Wirtschaft wird als erstes wieder hochgefahren, die Schulen bleiben geschlossen. Drei Wochen sind sie - abgesehen von wenigen Schülern, die betreut werden, geschlossen. „Home-Schooling“ heißt jetzt der Unterricht oder das, was davon übrig ist. Neuland für alle - für Schüler, Eltern und Lehrer. Und es scheint auch nicht überall gleich gut zu funktionieren. Nach einer Umfrage des Bildungsnetzwerks Teach for Austria unter 110 ihrer Lehrer an Schulen mit besonders großen Herausforderungen, ist ein Fünftel der Schüler dort nicht erreichbar.

  • Gewerkschaft will Kulanz für Lehrlinge und weiteren Sonderurlaub

    Eine schrittweise Rücknahme der Corona-Maßnahmen - wann auch immer sie kommt - wird als erstes die Geschäfte betreffen; das hat Bundeskanzler Sebastian Kurz diese Woche klar gemacht, Schulen kommen erst später dran. Das geht aber nur, wenn die Handelsangestellten zusätzlichen Sonderurlaub bekommen, sagt jetzt die Gewerkschaft. Und sie fordert besondere Kulanz bei den bevorstehenden Lehrabschlussprüfungen.

  • SPÖ und FPÖ kritisieren Regierung im Umgang mit Corona-Gesetzen

    In der morgigen Sitzung des Nationalrates geht es einmal mehr um die Corona-Krise. Die Freiheitlichen appellieren an die Regierungsparteien, über die einzelnen Maßnahmen nicht in einem Aufwaschen abstimmen zu lassen, sondern Abstimmungen über einzelne Themen zuzulassen. Die SPÖ verlangt unter anderem einen Krisen-Überbrückungsfonds für Arbeitnehmer, ähnlich dem, den es für Unternehmen gibt. Außerdem verlangt sie ein höheres Arbeitslosengeld.

  • Covid-19: Medikament wird an Patienten getestet

    Das in Wien ansässige Biotechnologie-Unternehmen Apeiron hat einen möglichen Wirkstoff entwickelt, der zur Behandlung von Covid-19-Patienten eingesetzt werden könnte – also für Menschen, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Nun gibt das Unternehmen bekannt, dass der Wirkstoff an 200 schwer erkrankten Patienten und Patientinnen aus Österreich, Deutschland und Dänemark getestet werden soll.

  • EU will Ländern aus der Krise helfen

    Die EU-Kommission will 100 Milliarden Euro mobilisieren, um angesichts der verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise mit Krediten die Kurzarbeit in den EU-Ländern zu unterstützen. Die EU-Mitglieder sollen nach Vorstellung der EU-Behörde dafür Bürgschaften in Höhe von 25 Milliarden Euro übernehmen. Dass sich vorwiegend die nördlichen EU-Länder wie bei der Vergemeinschaftung der Schulden in Form von "Corona-Bonds" gegen das neue Instrument stellen werden, erwartet die EU-Kommission nicht.

  • EuGH-Urteil gegen Polen, Ungarn und Tschechien

    Der Europäische Gerichtshof hat heute ein Urteil gegen Ungarn, Tschechien und Polen verkündet. Diese drei Staaten hätten mit ihrer Weigerung bei der EU- internen Verteilung von Flüchtlingen mitzumachen, gegen EU-Recht verstoßen.

  • Erfolg für Corona-Handy-App in Israel

    Die Nutzung von Big Data im Kampf gegen das Coronavirus ist laut dem Datenschützern zulässig. "Die Datenschutzgrundverordnung, die in Österreich und in der gesamten Europäischen Union gilt, sagt ganz klar: Gesundheit geht vor, Leben retten ist wichtiger als Datenschutz hochhalten", sagen Experten. In Israel wird seit mehr als einer Woche eine Handy-App gegen das Virus eingesetzt. Mit Erfolg - eineinhalb Millionen Menschen haben das Programm schon installiert.

  • Neues Album von Mavi Phoenix: "Boys Toys"

    Bisher kannte man Mavi Phoenix als Sängerin, Rapperin und Producerin. Phoenix gilt mit ihrem Stilmix als einer der erfolgreichsten Pop-Exporte des Landes. Nach mehreren Singles und EPs ließ die Debüt-LP allerdings bisher auf sich warten. Das hat nun ein Ende. „Boys Toys“ erscheint diesen Freitag. Und dennoch dreht sich bei Mavi Phoenix im Augenblick fast alles um ein anderes Thema. Aus Marlene wurde und wird nämlich gerade Marlon. Phoenix wird nun als Er angesprochen.

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