3.000 Jahre Geschichte

Der Zionsberg in Jerusalem
Von Lukas Wieselberg

Jerusalem ist für die drei monotheistischen Religionen höchst bedeutsam und zugleich Herz des israelisch-palästinensischen Konflikts. Das prägt auch die Archäologie der Stadt. Mehrere tausend Jahre Geschichte liegen hier neben- und untereinander, knapp unter der Erdoberfläche. Wer diese Geschichte ausgräbt, gerät in den Strudel der Geschichte. Das gilt auch für den Zionsberg im Osten Jerusalems, auf dem das Grab Davids und der Saal des letzten Abendmahls verehrt wird.

Seit über 100 Jahren graben hier Archäologinnen und Archäologen des Deutschen Evangelischen Instituts für Altertumswissenschaften (DEI). Auf dem Grabungsgelände finden sich Spuren quer durch die Jahrtausende: von 3.000 Jahre alten Resten einer Stadtmauer bis zu Gefechtsstellungen aus dem Sechs-Tage-Krieg 1967. Die DEI-Archäologin Luisa Goldammer ordnet diese Spuren bei einem Rundgang ein und erklärt, warum Archäologie immer Zerstörung ist.

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  • Lukas Wieselberg