Statue von Harriet Tubman

AP/JULIO CORTEZ

Harriet Tubman - auf den Spuren einer schwarzen Freiheitskämpferin

Eine Reportage aus dem US-Bundesstaat Maryland.
Gestaltung: Michael Marek und Anja Steinbuch

In den USA ist Harriet Tubman eine Legende, in Europa hingegen ist schwarze Sklavenbefreierin nur wenigen bekannt: Tubman wurde 1822 als Sklavin geboren, konnte als junge Frau fliehen und unterstützte später mit ihrer Untergrund-Fluchtorganisation "Underground Railroad" zahlreiche Sklaven und Sklavinnen dabei, ebenfalls den Weg in die Freiheit zu finden. Bis zu ihrem Lebensende 1913 kämpfte Tubman gegen Sklaverei und für Frauenrechte. Ihr zu Ehren gibt es im US-Bundesstaat Maryland eine 200 Kilometer lange Route, auf der sich Touristen und Geschichtsinteressierte zu historischen Stätten, Museen und Parks begeben können.

2016 plante die Administration von Präsident Obama die Herausgabe einer neuen 20-Dollar-Note mit dem Porträt von Harriet Tubman - anstelle von Andrew Jackson, siebenter Präsident der USA und Sklavenhalter. Die Regierung Trump hat diese Pläne aber auf Eis gelegt.

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