Schatten eines Erwachsenen mit Kindern, bunte Handflächen auf der Betonwand.

APA/DPA/PETER KNEFFEL

Was tun gegen Kinderarmut?

Durch die Coronakrise ist die Armutsgefährdung junger Menschen besonders akut geworden. Gestaltung: Ilse Huber

Rund 1,5 Millionen Menschen in Österreich waren laut Statistik Austria im Jahr 2019 armuts- und ausgrenzungsgefährdet, darunter etwas mehr als 300.000 Kinder und Jugendliche. Besonders stark betroffen sind Kinder, deren Eltern arbeitslos oder alleinerziehend sind; von ihnen ist gar jede/r zweite Unter-18jährige armutsgefährdet. Armut schränkt auch soziale Teilhabe ein: Häufig können Betroffene keine Freunde zum Essen oder Spielen einladen, auch Freizeitaktivitäten wie Sport- oder Musikkurse sind für sie nicht möglich. Die ökonomische Situation der Eltern bestimmt aber nicht nur die aktuellen Lebensbedingungen der Kinder, sondern auch ihre Zukunftschancen.
Kinderarmut - ein verstecktes und verdrängtes Problem, das durch die Corona-Pandemie und die dadurch ausgelöste Wirtschaftskrise voraussichtlich noch wachsen wird.

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