Journale

Ö1 Journal um acht

Beiträge

  • Trump gegen Internationalen Strafgerichtshof

    US-Präsident Donald Trump führt seinen Feldzug gegen internationale Organisationen fort. Gestern hat er per Dekret Sanktionen gegen Mitglieder des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag verfügt, die gegen US-Militärs ermitteln. Hintergrund ist eine Untersuchung des Strafgerichtshofs zu Menschenrechtsverletzungen in Afghanistan.

  • Grüne fordern Umbau der Polizei

    US-Präsident Donald Trump sieht nach dem Tod von George Floyd und Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA keinen Bedarf für eine umfassende Polizeireform. Auch die Umverteilung von Geldern hin zu Präventionsarbeit sieht Trump - anders als viele Bundesstaaten, Städte, Demokraten, aber auch immer mehr Republikaner - nicht.

    In Österreich drängen die Grünen jetzt auf die Umsetzung der im Regierungsprogramm mit der ÖVP vereinbarten Polizeireform. Bei der ist eine grüne Handschrift deutlich erkennbar.

  • Österreich bremst EU-Agrarreformen

    Österreichs Position zur EU-Lebensmittelstrategie sorgt für Kontroversen innerhalb der Regierungsparteien. Die EU-Kommission will die Lebensmittelproduktion umweltfreundlicher gestalten. Bisher existieren nur Überschriften, doch selbst bei denen bremst die ÖVP-Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, sehr zum Missfallen des grünen EU-Abgeordneten Thomas Waitz.

  • Vor Ende der Maskenpflicht

    In Österreich entspannt sich die Corona-Lage, viele der strengen Regeln können nach und nach gelockert werden. Ab Montag besteht nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Gesundheitswesen und in Apotheken Maskenpflicht, beim Einkaufen muss ab 15. Juni keine Maske mehr getragen werden - was aber nicht bedeutet, dass man sie nicht freiwillig weitertragen kann.

    Johann Puntigam hat sich in Graz umgehört, wie diese Erleichterung ankommt.

  • Corona-Infektionen in Schweden steigen

    Schweden hat gestern die bisher höchste Zahl von Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages verzeichnet. 1.474 Erkrankungen seien dazugekommen, als Konsequenz vermehrter Tests, wie die schwedische Gesundheitsbehörde betont. Insgesamt wurden bisher rund 48.000 Menschen positiv getestet, 4.814 Menschen sind an oder mit Covid19 gestorben. Die Todesfälle haben sich zwar nun auf unter 40 am Tag eingependelt, aber das ist immer noch hoch, vor allem in den Altersheimen dürfte man die Lage noch nicht im Griff haben, berichtete der freie Journalist Nikolai Atefie im Morgenjournal um 7:

  • Debatte zu Corona-Krisenhilfe und Klimaschutz

    Corona gegen Klima - die Pandemie hat die Klimadiskussion in den vergangenen Monaten leiser werden lassen. Jetzt wird diskutiert, welche Unternehmen wie gerettet werden. Experten fordern ein ökologisches Wachstumsprogramm.

  • Airbnb nimmt wieder Fahrt auf

    Die Corona-Pandemie hat nicht nur klassischen Tourismusbetrieben massive Einbrüche beschert. Auch die US-Online-Buchungsplattform Airbnb musste erstmals in seiner jungen Firmengeschichte drastische Umsatzverluste hinnehmen. Nun steigt die Zahl der Buchungen aber wieder an. Dabei zeigt sich, die Menschen wollen zwar wegfahren, aber nicht allzu weit.

  • Saldo: Erfolgreich durch die Krise

    Wie gut ein Unternehmen durch die Corona-Krise kommt, hängt von vielen Faktoren ab: von der Branche, den finanziellen Reserven oder von staatlichen Hilfen - und auch davon, ob die Mitarbeiter motiviert sind und das Team in der Krise zusammenhält.

    Familienbetriebe tun sich da leichter, besonders wenn sie schon zuvor in Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter investiert haben und einen guten Führungsstil pflegen. Der Chef der Fleischerei Radatz, Thomas Zedrosser sagt, es habe sich speziell in der Krise gelohnt, dass er seit Jahren in die Schulungen der Mitarbeiter investiert.

    Die Reportage von Michael Fröschl über zwei Familienbetriebe, die die Krise mit einer guten Führungskultur erfolgreich gemeistert haben, hören Sie im Ö1-Wirtschaftsmagazin Saldo heute ab 9:42 Uhr.

  • Alkoholkonsum gestiegen

    Die Coronavirus-Krise und der damit verbundene Lockdown sind Ausnahmezustände, die vielen seelisch zugesetzt und auch Suchterkrankungen verstärkt haben. Vor allem der Alkoholkonsum ist in Wien auf hohem Niveau. Das zeigen die Daten des aktuellen Wiener Suchtmittel Monitoring.

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