Ein Gang mit mehreren Wohnungstüren

APA/GEORG HOCHMUTH

Die Planung des letzten Umzugs

Wie die Salzburger Baugruppen "Silberstreif" und "Gut Überdacht" gemeinschaftliches Wohnen im Alter organisieren wollen

Viele Senioren leiden unter Einsamkeit. Sie leben in Wohnungen oder Häusern, die nicht altersgerecht sind. Es gibt keine Lifte, es mangelt an Infrastruktur und die Wohnungen sind zu groß nachdem die Kinder ausgezogen sind. Mit alternativen Wohnformen will man dieser Problematik begegnen. In der Stadt Salzburg plant die Baugruppe "Silberstreif" den letzten Umzug. Fünfzehn Mitglieder des Vereins - Singles und Paare über 50 - wollen den letzten Lebensabschnitt gemeinsam unter einem Dach verbringen, in kleineren Wohneinheiten leben und die Möglichkeit für gemeinschaftliche Aktivitäten in Begegnungszonen schaffen.
Die Baugruppe "Gut Überdacht" arbeitet an einem Generationen-übergreifenden Wohnprojekt, das auch Familien mit Kindern einbezieht. Neben der "Enkeltauglichkeit" stehen Nachhaltigkeit und viele Gemeinschaftsprojekte im Vordergrund: Geteilt werden sollen auch Autos und Fahrräder. Beide Baugruppen suchen seit einigen Jahren nach einem Baugrund und nach einem Bauträger im Rahmen des geförderten Wohnbaus. Unterstützt in ihren Plänen werden sie von einer Altersforscherin und einer Architektin.

Gestaltung: Ernst Weber


Die Dinge des Lebens: Die Wäscheklammer vulgo Kluppe.

Gestaltung: Tanja Rogaunig

Service

Neues Wohnen 70Plus

Baugruppe Silberstreif

Baugruppe Gut Überdacht

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