Journale

Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • Corona-Cluster in Salzburg

    Aktuell sind in Österreich 449 Menschen am Corona-Virus erkrankt. Auch wenn diese Zahl relativ niedrig ist, gibt es doch immer wieder kleinere Infektionsherde, die deutlich machen, dass das Virus noch keineswegs besiegt ist. Jüngstes Beispiel dafür ist Salzburg. Dort gibt es nach einer Veranstaltung eines Klubs vor einer Woche 14 neue Corona-Fälle. Die Stadt Salzburg geht von weiteren Fällen aus.

  • Deutschland: Anstieg bei Corona-Fällen

    Der Corona-Ausbruch bei Tönnies, dem größten Fleischverarbeiter Deutschlands, macht den deutschen Behörden zu schaffen. Sie haben die größte Mühe den Ausbruch wieder einzudämmen. Auch in anderen Teilen Deutschlands gibt es wieder lokale Hotspots. Die Coronavirus-Reproduktionszahl R ist in Deutschland wieder deutlich über den kritischen Wert gestiegen.

  • Weltweiter Anstieg: Muss sich Österreich sorgen?

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat gestern 183.020 neu gemeldete Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Das war der höchste jemals innerhalb von 24 Stunden registrierte Anstieg. Neue Corona-Herde in Salzburg und im Nachbarland Deutschland lassen die Frage aufkommen, ob man sich in Österreich Sorgen vor einem neuen Lockdown machen muss. Die Virologin Monika Redlberger-Fritz von der MedUni Wien sagt, grundsätzlich sei es ein gutes Zeichen, wenn man, wie in Salzburg, Cluster schnell erkennt und entsprechend handelt. Sie warnt aber davor das Coronavirus zu unterschätzen. Eine Ansteckung sei noch immer leicht möglich, so Redlberger-Fritz.

  • Frankreich: Schulen öffnen knapp vor Ferienbeginn

    In Frankreich heißt es heute für 10 Millionen Schülerinnen und Schüler "back to school". Die Schulpflicht greift wieder für alle unter 15-Jährigen. Und zwar für zwei Wochen, denn dann beginnen die großen Sommerferien. In den Augen vieler Eltern und Lehrer lohnen sich Aufwand und Risiko deshalb nicht.

  • Behandlung mit Blutplasma von Covid-Genesenen

    Es ist eine der großen Hoffnungen der Medizin in der aktuellen Coronavirus-Pandemie: Mit dem Blutplasma genesener Covid-19-Patienten soll akut Erkrankten geholfen werden. Auch in Österreich hat man diese Methode in den letzten Wochen angewandt - mit welchen Erfahrungen, das war heute Thema einer Pressekonferenz in Wien.

    Auf die Möglichkeit einer Blutplasmaspende nach überstandener Covid-19-Erkrankung macht auch der ORF aufmerksam. Die in Kooperation mit der Österreichischen Ärztekammer entstandenen Spots werden ab heute in Fernsehen, Radio und Online ausgestrahlt.

  • Bundesheer-Geld für parteinahe Vereine

    Das Verteidigungsministerium bezahlt seit Jahren hohe Geldsummen an Vereine, die Parteien nahestehen. Wofür genau, das kann nicht einmal die zuständige Ministerin Klaudia Tanner sagen. Eine Kommission soll die aber jetzt überprüfen. Anlass ist die Diskussion im Ibiza-Untersuchungsausschuss über parteinahe Vereine, die Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache als Vehikel für verdeckte Parteispenden bezeichnet hat. Das FPÖ-nahe "Institut für Sicherheitspolitik" ISP steht besonders im Fokus.

  • Hunderte Briefkastenfirmen in Wien

    Offshore- und Briefkastenfirmen gibt es nicht nur in Steuerparadiesen. Auch Firmen in Österreich werden von Experten als Offshore und als Briefkastenfirmen eingestuft. Bei einem Steuerberater in Wien haben oder hatten etwa mehr als 450 Firmen ihren Sitz, Experten stufen solche Firmen zum Teil als Briefkastenfirmen ein. Immer wieder gab es im Ausland Ermittlungen, die Firmen dort betroffen haben. Das Ö1- und ORF-Recherche-Projekt "Offshore Austria" hat sich aber auch andere, ähnliche Adressen angesehen. An einer zweiten Wiener Innenstadtadresse haben bzw. hatten 250 Firmen ihren Sitz.

  • GPA für Arbeitszeitverkürzung

    Die hohe Arbeitslosigkeit mach den Österreicherinnen und Österreichern derzeit die größten Sorgen. Das zeigt eine Umfrage unter 1.000 Befragten der Gewerkschaft für Privatangestellte GPA.
    Das Umfrageergebnis nimmt die Gewerkschaft jetzt zum Anlass, um erneut ein höheres Arbeitslosengeld zu fordern. Man wünscht sich aber auch eine verkürzte Arbeitszeit, um mehr Menschen in Beschäftigung zu bringen.

  • Heuer unterdurchschnittliche Ernte erwartet

    Die negativen Folgen des Klimawandels wie Dürre und Schädlinge nehmen zu. Die österreichischen Getreidebauern erwarten daher heuer eine unterdurchschnittliche Ernte. Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger fordert die rasche Umsetzung der im Regierungsprogramm enthaltenen Herkunftsbezeichnung. Scharfe Kritik übt er an ÖGB-Chef Wolfgang Katzian.

  • Erhöhte Förderung für Photovoltaik-Anlagen

    Eine Million Dächer in Österreich sollen Photovoltaik-Anlagen bekommen - ein ambitioniertes Ziel, das sich die Bundesregierung vorgenommen hat: Dafür soll es jetzt mehr Geld geben - Umweltministerin Leonore Gewessler kündigt knapp 14 Millionen Euro zusätzlich an - und der Klima- und Energiefonds bekommt insgesamt mehr Mittel.

  • Griechenland: Erschwerte Lage für Flüchtlinge

    Brennpunkt der Flüchtlingsproblematik in der EU ist derzeit Griechenland, wo knapp 120.000 Geflüchtete gestrandet sind. Fast die Hälfte davon lebt in überfüllten Flüchtlingslagern auf den Ägäis-Inseln. Während die Asylverfahren nach wie vor monatelang dauern, macht jetzt ein neues Gesetz den anerkannten Flüchtlingen das Leben in Griechenland noch schwerer. Wer Asyl zugesprochen bekommt, verliert den Anspruch auf eine kostenlose Unterkunft und auf den monatlichen Zuschuss von 90 Euro.

  • Ägypten vor Intervention in Libyen?

    In Libyen herrscht seit Jahren Bürgerkrieg. Dieser könnte sich jetzt möglicherweise noch ausweiten. Der ägyptische Präsident Al-Sisi hat am Wochenende zumindest angedeutet, man könnte dort intervenieren, und zwar dann, wenn die Truppen der international anerkannten Regierung in Tripolis weiter nach Osten marschieren, also Richtung Ägypten.

  • Baubeginn für Shoah-Gedenkstätte in Wien

    In Wien war heute offizieller Baubeginn für die Shoah-Namensmauern-Gedenkstätte. Sie wird im Ostarrichi-Park im neunten Bezirk stehen und wird ein öffentlich sichtbares Zeichen der Erinnerung an jeden einzelnen in der Shoah ermordeten jüdischen Menschen aus Österreich. 64.259 Namen werden dort eingraviert sein. Urheber des Projektes ist der im Jahr 1930 in Wien geborene Holocaust-Überlebende Kurt Yakov Tutter.

  • Ricardo Muti eröffnete Ravenna Festival

    Es ist eine der wenigen Kulturveranstaltungen, die in Italien wieder stattfinden - und es war eine doch ungewöhnliche Eröffnung. In Ravenna hat Riccardo Muti gestern sein erstes Konzert nach dem Ende der massiven Ausgangsbeschränkungen dirigiert. Das Ravenna Festival findet auch heuer trotz der Corona-Krise statt, allerdings mit Beschränkungen.

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