Familie in Nairobi, Kenia

AP/BRIAN INGANGA

Hunger und Covid-19: Doppelte Not in Afrika

Eine digitale Pressereise nach Kenia und Senegal
Gestaltung: Maria Harmer

Covid und die Folgen des Klimawandels haben dramatische Auswirkungen. Der Hunger auf der Welt steigt. Die Vereinten Nationen sprechen von derzeit 135 Millionen Menschen, die von einer "akuten Ernährungsunsicherheit" betroffen sind. Durch die Covid-19 Pandemie könnte sich diese Zahl verdoppeln, auf insgesamt 265 Millionen Menschen.
Afrika südlich der Sahara ist besonders betroffen. Ein Hauptgrund dafür ist der Klimawandel, sind Wetterextreme. In Kenia kommt zu den Dürren und Überschwemmungen der vergangenen Jahre nun noch eine verheerende Heuschreckenplage. Bilder von verzweifelten Menschen auf ihren Feldern, die von Schwärmen von Heuschrecken umgeben sind, die die Ernte zerstören, machen betroffen. Wasserknappheit, gesperrte Märkte und Schulen, häusliche Gewalt, Kinderehen, Genitalverstümmelung und andere Faktoren verschlimmern die Situation - in Kenia so wie im Senegal und anderen Ländern.
Die Caritas hilft mit Projekten rund um den Globus. Da derzeit Pressereisen nicht möglich sind, hat die Hilfsorganisation der Katholischen Kirche eine virtuelle Reise in den Senegal und nach Kenia organisiert.

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