Streitende Buben in der Schule

DPA/STEPHAN JANSEN

Im Sommergespräch: Kinderpsychiater Christian Popow

Traum oder Trauma? Der Corona-Lockdown und die Kinder

Viele Kinder dürften vom Schließen der Schulen, durch Isolation, Mangel an Kommunikation und den allgemeinen Corona-Alarmzustand Traumata davongetragen haben. Auch ein Anstieg familiärer Gewalt ist nachweisbar. Manche medizinische Unterversorgung durch die Krise wird aufholbar sein, anderes könnte längerfristig Probleme bereiten, etwa schulische Defizite nach der langen Zeit ohne geregelten Unterricht.
Für manche war zumindest der unterrichtsfreie Zeitraum aber weniger Trauma denn Traum: Kinder mit sozialen Ängsten oder Mobbing-Opfer waren froh, endlich einmal nicht in die Schule zu müssen. Das erzählt der Kinderarzt und -psychiater Christian Popow; er ist Spezialist für autistische und ADHS-Kinder, aber auch für Computerspielsucht. Und er engagiert sich für eine bessere kinderärztliche Versorgung in Österreich. Astrid Plank hat mit ihm gesprochen.

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