Ein Mädchen schaukelt

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Leises Erwachen in der Stille des Sommers

"Sommerverschwendung". Von Barbara Schwarcz. Es liest Gerda Lischka.

Ein siebenjähriges Mädchen erlebt seine ersten Sommerferien. Vieles ist ihm von seinen Geschwistern über diese herrliche freie Zeit erzählt worden. Doch die Tage in diesem Sommer in den späten siebziger Jahren ziehen sich zäh wie Kaugummi dahin: alle Freunde sind weg, die älteren Geschwister gehen ihre eigenen Wege, die Eltern werden von ihrem Alltag eingenommen. Das Kind wünscht sich nichts mehr, als dass endlich die gemeinsame Reise der Familie nach Ungarn, in die Heimat des Vaters, beginnt. Bis es endlich so weit ist, liest das Mädchen mit Begeisterung Astrid Lindgren und verschafft sich so die ersehnten Abenteuer. Gleichzeitig wird sie immer aufmerksamer und sensibler für ihre Umgebung.

Barbara Schwarcz ist 1972 in Wels/OÖ geboren. Sie studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Publizistik, arbeitete journalistisch und veröffentlichte als Schriftstellerin bislang mehrere Texte in verschiedenen Literaturzeitschriften. Mit "Sommerverschwendung" legte sie 2019 einen stimmungsvollen Debutroman vor.

Gestaltung: Daniela Wagner
Redaktion: Nicole Dietrich

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Barbara Schwarcz. "Sommerverschwendung". Picus Verlag.

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