Haustiere, Alpengletscher

Wie Hund Sprache verarbeiten +++ Können sich Haustiere mit dem Coronavirus anstecken? +++ Neuer Bildband über verschwindende Alpengletscher

Wie Hund Sprache verarbeiten

"Sitz" und "Platz" gehört zu Befehlen, die fast alle Hunde beherrschen - die schlauesten Vierbeiner verstehen sogar hunderte unterschiedliche Kommandos. Ungarische Wissenschaftler haben nun untersucht, wie solche sprachlichen Befehle in den Hundehirnen verarbeitet werden und dabei erstaunliche Parallelen zum menschlichen Gehirn entdeckt. Gestaltung: Lukas Wieselberg.

Können sich Haustiere mit dem Coronavirus anstecken?

Italienische Forscher untersuchten in Norditalien, vor allem in der Lombardei, mehr als 500 Hunde und mehr als 250 Katzen. Die Haustiere lebten mit positiv getesteten Menschen zusammen - bei 3,4 Prozent der Hunde und 3,9 Prozent der Katzen fand man Antikörper gegen das Virus im Blut. Zwar dürften Haustiere keine Rolle bei der Verbreitung des Coronavirus spielen, die Studie bestätigt aber eine Annahme der Wissenschaft, nämlich dass der Mensch das Virus auf Tiere übertragen kann.

Neuer Bildband über verschwindende Alpengletscher
Die alpinen Gletscher sind bedroht: Seit der Jahrtausendwende haben die rund 4000 Gletscher des Alpenraums rund ein Sechstel ihres Gesamtvolumens eingebüßt - Grund sind die Klimakrise und die steigenden Temperaturen. Die Glaziologin Andrea Fischer hat gemeinsam mit dem Fotographen Bernd Ritschel eine visuelle Hommage samt wissenschaftlicher Bestandsaufnahme zur hochalpinen Welt verfasst, die sich schon bald dramatisch verändern könnte.

Gestaltung: Maria Harmer
Mit: Andrea Fischer, Direktorin des Instituts für interdisziplinäre Gebirgsforschung der Akademie der Wissenschaften in Innsbruck

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