Luftaufnahme eines Bootsstegs

DYNAMO WIEN/FLORIAN JUNGWIRTH/ORF

Das Caffè Perù in Rom

"Peru". Von Isabella Feimer. Es liest: Silvia Meisterle. Redaktion: Edith-Ulla Gasser

"Perù", damit ist nicht das südamerikanische Land gemeint, sondern das "Caffè Perù" in Rom, eine Bar mitten im Zentrum, in der Nähe des Campo de Fiori. "Auf Plastikstühlen sitzt man im Nachmittagslicht vor dem Eingang", schreibt die Autorin, "man lässt das römische Leben vorbeiziehen, schnappt Begegnungen und Bemerkungen auf, lässt sich beflügeln". Isabella Feimers Text ist ein geheimnisvolles Stück lyrischer Prosa in freischwebendem Satzbau. Entstanden während eines Aufenthalts in der italienischen Hauptstadt, setzt sich Feimer in ihrer assoziativen Bilderfolge mit der Sehnsucht nach der Stadt Rom auseinander, aber auch mit der eigenen Einsamkeit, der Einsamkeit einer reisenden Dichterin. Und mit einer von Roms berühmtesten Bewohnerinnen: der Kärntner Autorin Ingeborg Bachmann, die lange in der Ewigen Stadt lebte und hier auch starb.

Erstsendung: 8.7.2018

Service

Isabella Feimer, "Peru", Manuskript, 2018

Sendereihe

Gestaltung

  • Edith-Ulla Gasser

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