Phonografen auf einer Messe.

AFP/KAMM NICHOLAS

Radiokolleg - Datenpunkte im Informationszeitalter

1982, 1995, 2003, 2008 (1). Gestaltung: Julia Gindl, Sarah Kriesche

1982 Vom Phonograph zum mp3
Ein fast unscheinbar wirkender Meilenstein für den Konsum von Musik stellt das Jahr 1982 dar, als 1982 unter anderem am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen gemeinsam mit der Friedrich Alexander-Universität und AT&T Bell Labs das Verfahren zur Kompression von digital gespeicherten Audiodaten begann. Kleiner als ein Walkman, nicht so bewegungssensibel wie ein Discman und mit der Möglichkeit eine Fülle an Musik darauf zu speichern, schien der Qualitätsverlust, zum Beispiel im Vergleich zum wave-Format, nebensächlich. Mit dem Auslaufen der Patente stellten mp3 seit 2012 (in den USA 2017) einen frei verfügbaren Standard dar, der aus der digitalisierten Gesellschaft nicht mehr wegzudenken ist.

Den Urvater der Tonaufzeichnung- und Wiedergabe, den Phonograf von Thomas A. Edison aus dem Jahr 1895, findet man mittlerweile wohl nur noch im Technischen Museum.

Gestaltung: Sarah Kriesche

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