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Ö1 Morgenjournal

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Beiträge

  • Weißrussland: Proteste nach Lukaschenko-Wahl dauern an

    In mehreren Städten in Weißrussland sind schon die zweite Nacht in Folge Tausende auf die Straße gegangen, die nicht an den überwältigenden Sieg von Langzeit-Präsident Alexander Lukaschenko bei den Wahlen vom Wochenende glauben wollen. Vor allem in Minsk ist es dabei zu blutigen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten gekommen. Dort starb nach Angaben der Behörden ein Mann durch eine selbstverschuldete Explosion. Beobachter sprechen von den größten Protesten in der Ex-Sowjetrepublik seit Jahrzehnten. Präsident Lukaschenko nennt sie einen vom Ausland gesteuerten Umsturz-Versuch.

  • Libanon nach Regierungsrücktritt

    Im Libanon haben die Demonstranten ihr Ziel erreicht - die Regierung, die sie für die verheerende Explosion vor einer Woche verantwortlich machen, ist geschlossen zurückgetreten. Doch was danach kommt, ist unklar. Schlimmer kann es allerdings kaum werden, sagen die Menschen.

  • Commerzialbank: Republik rechnet mit langwierigen Verfahren

    Muss die Republik nach der Pleite der Commerzialbank Mattersburg zahlen? Zu den vorbereiteten Amtshaftungsklagen ist Wolfgang Peschorn, Präsident der Finanzprokuratur - sozusagen der Anwaltskanzlei des Staates - zu Gast im Studio. Er sieht die Republik nicht in der Pflicht, dafür gebe es keine gesetzliche Grundlage. Dennoch rechnet Peschorn mit vielen Klagen und langwierigen Verfahren.

  • Quarantäne kann bis zu 20 Tage dauern

    Seit Anfang August dauert die Heimquarantäne nur noch 10 statt 14 Tage. Für manche Kontaktpersonen gilt das aber nicht, nämlich dann, wenn sie mit einer infizierten Person im selben Haushalt leben. Sie sind nämlich auch während der Quarantäne zu Hause dem Risiko ausgesetzt, sich anzustecken und müssen deshalb bis zu 20 Tage in Quarantäne bleiben.

  • Widerstand gegen geplantes Gesetz gegen Hass im Netz

    Das Gesetz gegen Hass im Netz sollte eigentlich schon fertig sein und in Begutachtung gehen, jetzt heißt es aus Regierungskreisen, es soll noch im August soweit sein. Grund für die Verzögerung sind grundlegende Meinungsverschiedenheiten, für wen das Gesetz abseits von Facebook und Co. gelten soll. Interessen mächtiger österreichischer Medienhäuser sind berührt, die beginnen sich auch schon öffentlich zu wehren.

  • A1 stellt Streaming-Dienst ein

    Musik-Streaming boomt. Da wollte auch A1 am Markt mitmischen - mit einem österreichischen Gegenstück zu Spotify und Apple Music. Doch die A1-App hat sich nicht durchgesetzt, der Konzern stellt sie ein. Angeblich liegt es am Musik-Geschmack der Österreicher.

  • Männlichkeits-Klischees auf dem Prüfstand

    Was ist eigentlich typisch männlich? Dieser Frage versucht man nun in einer Ausstellung in der Londoner Kunstgalerie Barbican auf den Grund zu gehen. "Männlichkeiten - Befreiung durch die Fotografie" heißt die Schau. Über 300 Werke zeigen dabei Männer in diversen Rollenbildern. Es ist eine umfangreiche und gelungene Auseinandersetzung mit dem Maskulinen im Wandel der Zeit.

  • Vater-Tochter-Drama "The Roads Not Taken"

    Manchmal nimmt man im Leben eine Schuld auf sich, die man nicht mehr wieder gut machen kann, so sehr man sich auch bemüht. Welche körperlichen und psychischen Folgen das haben kann, stellt die britische Regisseurin Sally Potter in ihrem neuen Film „The Roads Not Taken“ in den Mittelpunkt. Javier Bardem spielt darin einen an Demenz Erkrankten. Seine Tochter, gespielt von Elle Fanning, versucht vergeblich herauszufinden, was sich im Kopf des Vaters abspielt. Der Film startet Ende der Woche in den heimischen Kinos.

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