Die weibliche Stimme im Kabarett: Lisa Eckhart - brillant und provokant

Lisa Eckhart über die Vorteile des Lasters und Lustvoll-Abgründiges.
Gestaltung: Doris Glaser

Die junge Österreicherin Lisa Eckhart gilt als femme fatale der deutschsprachigen Kleinkunstszene, eine Satire-Gesamtkunstwerkerin, die provoziert und polarisiert. Erst jüngst sorgte sie wieder für Schlagzeilen. Lisa Eckhart sollte bei einem Literaturfestival in Hamburg auftreten, sah sich plötzlich mit Rassismus,- und Antisemitismus-Vorwürfen konfrontiert, wurde aus Furcht vor möglichen Protesten wieder ausgeladen und vom Feuilleton, das auf die Freiheit der Kunst verwies, vehement verteidigt. Schließlich kam von den zunächst so hasenfüßig agierenden Veranstaltern eine neuerliche Einladung, die Lisa Eckhart freilich ablehnte.

In ihrem aktuellen, mehrfach preisgekrönten Bühnen-Programm "Die Vorteile des Lasters" widmet sich die Kabarettistin den sieben Todsünden und deren Bedeutung für das 21. Jahrhundert. Am 27.August wird Lisa Eckhart im Rahmen der O-Töne im Wiener MuseumsQuartier ihren ersten Roman präsentieren. Unter dem harmlos anmutenden Titel "Omama" (Zsolnay Verlag) bietet sie einen wilden Ritt durch die Nachkriegsgeschichte: tabulos, intelligent, böse und sehr komisch.

Service

http://www.lisaeckhart.com/

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