Der Zug im Film

Gleich auf seinen Debütfilm hinauf mit einem Altmeister des Kinos verglichen zu werden: Dieses Kunststück hat der Spanier Aritz Moreno zustande gebracht.

Über seine Groteske "Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden" schrieb die spanische Tageszeitung El Pais nämlich, der Film sei "mit dem Gespenst der Freiheit von Luis Bunuel vergleichbar, sein surrealer schwarzer Humor sei umwerfend." Eine Frau kommt darin in einem Zug einem Psychiater gegenüber zu sitzen, der sie in einen Wirbel aus Fallgeschichten verstrickt. Der Zug wurde dabei nicht zufällig als Schauplatz gewählt, bietet er dem Kino doch Möglichkeiten, die ihm kein anderes Fortbewegungsmittel bieten kann. Im heutigen ZOOM>In dient dieser spanische Kinoneustart als Ausgangspunkt, um die Filmgeschichte per Zug zu durchqueren.

Sendereihe

Gestaltung

  • Wolfgang Popp