Von Kisten voller Tücher, dunklen Dachböden und Codewörtern

Als ich Kind war: Der Sänger, Schauspieler und Kabarettist Manuel Rubey über seine Kindheit in Wiener Neudorf

Rudi ist gut aufgelegt. Aus voller Kehle macht er Gesangsübungen, die den Tonmeister wahnsinnig machen. Doch der Radiohund möchte jetzt Sänger werden. Der Tonmeister erklärt ihm, dass man nicht alle Berufe werden kann, die man sich in den Kopf setzt: An einem Tag will Rudi Schriftsteller werden, dann Balletttänzer, und Sänger wollte er schon werden als er Elina Garanca traf. Doch dann fällt dem Tonmeister ein, dass er neulich Manuel Rubey getroffen hat, ein wahres Multitalent. Er ist Sänger, Schauspieler und Kabarettist in einem. Schon als Kind hat er sich gerne verkleidet, Sportmoderator gespielt und eifrig am Küchentisch mit den Erwachsenen diskutiert.


Manuel Rubey: "Wir haben eine Detektivbande gegründet, zu viert. Das war am Dachboden, wo es dunkel war und staubig. Da stand wahnsinnig viel Gerümpel herum und Riesenkisten und so. Wir haben uns in der hintersten Ecke ein Büro eingerichtet. Mit Codewort. Und da sind wir gesessen und haben angefangen, Nachbarn zu beschatten."

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Manuel Rubeys neues Buch (für Erwachsene) heißt "Einmal noch schlafen, dann ist morgen" und erscheint am 27. August.

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