Journale

Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • Hurrikan "Laura": Angst vor Corona in Notstellen

    Der Hurrikan „Laura“ hat am Vormittag den US-Bundesstaat Louisiana erreicht. Der Wirbelsturm bringt Windspitzen von 240 Kilometer pro Stunde, die eine Flutwelle vor sich hertreiben, die zwei Stockwerke hoch werden kann. Mehr als 600.000 Menschen wurden aufgefordert, die Gefahrenzone an der Grenze zwischen Louisiana und Texas zu verlassen, doch nicht alle sind dieser Aufforderung nachgekommen, und in den Notaufnahme-Zentren für Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten, droht mit dem Corona-Virus eine weitere Gefahr.

  • Sonderbetreuungszeit bis Februar 2021 verlängert

    Die Bundesregierung verlängert die Regelung zur Sonderbetreuungszeit. Sie wurde im Frühjahr als Corona-Hilfsmaßnahme eingeführt und war vor allem gedacht für Eltern, die wegen geschlossener Schulen oder Kindergärten ihre Kinder daheim betreuen müssen. Die Regelung wäre im September ausgelaufen wird jetzt aber bis Februar 2021 verlängert.

  • Infektiologe Wenisch: "Dauerwelle" nicht "Zweite Welle"

    Christoph Wenisch, Infektiologe am Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital, sagt, man müsse sich nicht vor einer zweiten Welle fürchten, es gebe eine „Dauerwelle“ an Corona-Infektionen und eine kontinuierliche Auslastung an den Spitälern, so Wenisch im Ö1 Mittagsjournal. Der Anstieg der Fälle habe mit der vermehrten Reisetätigkeit zu tun, das sei wenig überraschend. Positiv beurteilt Wenisch, dass man wisse wo die Fälle herkommen. Wichtig sei es, die Infektionsketten zu durchbrechen.

  • Corona-Testprogramm für die Gastronomie

    Nach der Hotellerie soll es ab 1. September auch kostenlose Corona-Tests für Mitarbeiter in der Gastronomie geben, das kündigt Tourismusministerin Elisabeth Köstinger heute an. Mit dabei sind auch die Beschäftigten von Campingplätzen und Jugendherbergen. Die Tests sind wie für die Mitarbeiter von Beherbergungsbetrieben freiwillig. Anders als für den Tourismus will man sich bei der Gastronomie aber auf keine Anzahl festlegen.

  • Antisemitismuskurse: Flüchtlingsbetreuer skeptisch

    Ab September soll es unter Flüchtlingen und Zuwanderern eine Offensive gegen Antisemitismus geben, hat Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) angekündigt. Anlass sind die judenfeindlichen Attacken in Graz. Raab denkt an verpflichtenden Unterricht und Sensibilisierung in den Kursen des Integrationsfonds. Von den Flüchtlingsbetreuern wird diese Einengung des Themas Antisemitismus auf zugewanderte Menschen kritisch gesehen.

  • Lebenslange Haft für Christchurch-Attentäter

    In Neuseeland ist der Attentäter, der vor eineinhalb Jahren beim Angriff auf zwei Moscheen 51 Menschen getötet hat, zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Eine Vorzeitige Entlassung ist nicht möglich. Die Anschläge hatten zu einer Welle der Solidarität mit der muslimischen Community in Neuseeland geführt.

  • NATO und EU-Außenminister zu Weißrussland-Krise

    Die Europäische Union will den Druck auf Weißrussland erhöhen. In Berlin beraten heute die EU-Außenminister über Sanktionen, konkret geht es um Maßnahmen gegen etwa 20 Personen, die an Wahlfälschungen und Repression gegen die Opposition beteiligt gewesen sind. Die EU erkennt die Wiederwahl von Präsident Alexander Lukaschenko nicht an, fordert ein Ende der Gewalt und Gespräche mit der Opposition. Ähnliches verlangt auch die Nato.

  • Weiß-rote Flagge als Symbol für Proteste in Weißrussland

    Seit mehr zwei Wochen protestieren in Weißrussland zehntausende Menschen gegen die Wiederwahl des Machthabers Alexander Lukaschenko. Auf Bildern dieser Demonstrationen ist dabei regelmäßig eine Flagge zu sehen, die der österreichischen nicht unähnlich ist - statt rot-weiß-rot ist sie allerdings weiß-rot-weiß. Wie diese Flagge zum Symbol des Protests gegen das Regime geworden ist, hat sich unser Korrespondent Paul Krisai angeschaut.

  • Hogan-Rücktritt bringt Kommission in Schwierigkeiten

    Es hat mit einem illustren Dinner in einem Golfclub angefangen, bei dem mehr Menschen tafelten als in der Pandemie erlaubt. Nun ist Handelskommissar Phil Hogan nach Verstößen gegen Corona-Regeln in seiner Heimat zurückgetreten, nur neun Monate nach Amtsantritt. Das bringt nicht nur ihn zu Fall, sondern seine Chefin, Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Schwierigkeiten.

  • Gesundheitssektor öfter Ziel von Cyberattacken

    Gesundheitseinrichtungen werden in Zeiten von Corona immer öfter Opfer von Cyberkriminalität. Krankenhäuser und Arztpraxen etwa werden mit gestohlenen Gesundheitsdaten erpresst. Die Ärztekammer hat heute gemeinsam mit IT-Experten Wege vorgestellt, wie sich Institutionen und Privatpersonen besser vor Cyberangriffen schützen können.

  • Oberbank präsentiert Halbjahresbilanz

    Im Bankensektor sind die die ertragreichen Zeiten - zumindest vorerst - vorbei. So gut wie alle Institute kämpfen mit den niedrigen Zinsen, der schwächeren Konjunktur und den Corona-Folgen. Am Vormittag hat die Oberbank mit Sitz in Linz die ersten sechs Monate bilanziert. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Ergebnis um 85 Prozent niedriger. Aber unter dem Strich steht immer noch ein Plus mit rund 17 Millionen Euro.

  • Grüne Stromproduktion in Gemeinschaften wird erleichtert

    Um die Energiewende voranzutreiben, soll es leichter werden, in einer Gemeinschaft grünen Strom zu produzieren und zu nutzen. Das wird das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz regeln, das zwar noch immer nicht in Begutachtung ist, aber Anfang 2021 in Kraft treten soll. An den Gemeinschaften beteiligen können sich dann einzelne Haushalte, Vereine, KMUs oder Gemeinden. Klimaschutz-Ministerin Leonore Gewessler hat heute erste Details vorgestellt.

  • Lionel Messi verlässt Barcelona

    Der Fußballstar Lionel Messi verlässt nach 20 Jahren den FC Barcelona. Der Argentinier hat schon als Kind bei Barcelona begonnen und dort einen Erfolg nach dem anderen gefeiert. Er gilt als bester Fußballer seiner Generation. Wohin Messi jetzt wechselt, ist noch offen – spekuliert wird über einen Wechsel zu Manchester City.

  • Mount Everest: Immer mehr schaffen Aufstieg

    Bilder von langen Warteschlangen am Mount Everest sind im vergangenen Jahr um die Welt gegangen. Einige sind bei dem Versuch, die höchsten Gipfel der Welt zu besteigen, gestorben oder mussten kurz vor dem Ziel umdrehen. Während anzunehmen wäre, der Massentourismus mache es immer schwerer, den Mount Everest erfolgreich zu besteigen, liefert ein Forscherteam nun den Gegenbeweis. Die Erfolgsquote hat sich in den vergangenen 15 Jahren verdoppelt.

  • Kinostart für "Waren einmal Revoluzzer"

    Was passiert, wenn vier Freunde, die sich einst rebellisch gaben und immer noch stolz auf ihre Weltoffenheit und Willkommenspolitik sind, tatsächlich mit Geflüchteten konfrontiert werden? Dieser Frage geht Johanna Moder in "Waren einmal Revoluzzer" nach. Prominent besetzt, unter anderem mit Manuel Rubey und Julia Jentsch, kommt der Film jetzt in die Kinos.

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