Völkerbund, 1920

AP

Institutionen des Weltfriedens

Eine Geschichte der internationalen Organisationen. Mit Anton Pelinka, Politikwissenschafter, Universität Innsbruck.
Gestaltung: Hanna Ronzheimer

Der 1920 gegründete Völkerbund war der erste Versuch, eine politische Organisation auf Weltebene zu bilden, die Stabilität und Frieden schaffen sollte. Österreich trat noch im Gründungsjahr bei. Doch die USA beteiligten sich am Völkerbund nicht, und andere wichtige Staaten traten wieder aus. Bereits 1946 wurde der Völkerbund wieder aufgelöst.

Noch während des Zweiten Weltkriegs nahmen der britische Premierminister Churchill und der amerikanische Präsident Roosevelt allerdings die Idee einer Weltfriedensorganisation nochmals auf. Anfang 1942 unterzeichneten nach den USA, dem Vereinigten Königreich, der Sowjetunion und China 22 weitere Nationen die "Erklärung der Vereinten Nationen". Weitere Staaten folgten. Am 24. Oktober 1945 trat die Charta der Vereinten Nationen in Kraft. Im Kalten Krieg entstand ein weiterer Zusammenschluss: 1975 unterzeichneten 35 Staaten aus Ost und West die Schlussakte von Helsinki. Ein Zeichen für Vertrauensbildung und politische Annäherung zwischen den Blöcken.

Aus der regelmäßig abgehaltenen Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) ging nach dem Kalten Krieg die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hervor, gegründet 1995, vor 25 Jahren.

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