Gewehr eines Jägers

APA/ROBERT JÄGER

Kaum Anblick

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Jagd
Gestaltung: Ursula Theiretzbacher; Moderation: Michael Fröschl

Die Jagd ist kein unbeträchtlicher Wirtschaftsfaktor. Knapp 130.000 Personen gehen derzeit österreichweit auf die Pirsch, etwa jede zehnte ist weiblich. Tendenz steigend. Mit Jagdkarten, Ausbildung, Ausrüstung und Abschüssen werden - in normalen Zeiten - gute Geschäfte gemacht. Doch die Coronakrise mit dem Shutdown hatte auch massive Auswirkungen auf die Jagd: Der Wildbretpreis ist verfallen. Die Lokale waren geschlossen, die Nachfrage nach Rehkeule und Wildschweinbraten ging drastisch zurück. Dazu kam, dass viele, die nicht auf Urlaub fahren konnten, plötzlich Wald und Flur bevölkerten, die Wildtiere zogen sich zurück. Doch das Jagen kann man ja nicht einfach einstellen. So wurden wiederum die Abschusspläne der Jäger, die Wildschäden in der Land- und Forstwirtschaft in Grenzen halten, zum Spießrutenlauf.

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