Wachau, Landschaftsaufnahme

APA/EXPA/JFK

36 Kilometer Weltkultur. Die Wachau

Wein, Marillen, Kultur und sehr viele Touristen
Das Porträt einer vielbereisten und vielbesungenen Landschaft

"In der Wachau wurde schon Geschichte geschrieben, als Österreich noch keinen Namen hatte", schreibt Autor Alfred Komarek über das Weltkulturerbe an der Donau. Das 36 km lange Flusstal zwischen Melk und Krems gilt als einzigartige Kulturlandschaft, geprägt durch den Anbau von Marillen und Wein. Auf 1.350 Hektar, teils auf steilen Terrassen, gedeihen hauptsächlich Grüner Veltliner und Riesling.

Ausflugstouristen haben das enge Tal bereits Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt. Filme wie "Der Hofrat Geiger" und Schlager wie "Mariandl" prägten das Bild der Region. Heute gilt die Wachau als überlaufen. Experten sprechen sogar von "Übertourismus". Zu Stoßzeiten werden Orte wie Dürnstein von täglich Tausenden Gästen - meist Schiffstouristen - besucht.

Gestaltung: Bea Sommersguter und Tanja Rogaunig

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