Harald Friel

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Geschichte eines Kindes

"Unter dem Kontinent". Von Harald Friedl. (Alois Vogel-Literaturpreis 2020). Es liest: Till Firit. Redaktion: Edith-Ulla Gasser

"Eltern ändern sich nicht ihrer Kinder wegen" lautet der erste Satz dieser Erzählung. Diese wenigen Worte enthalten bereits die ganze Ambivalenz der Kleinfamiliensituation, in der sich die jugendliche Hauptfigur befindet. Denn die Eltern sind nicht glücklich miteinander, und es gelingt ihnen auch nicht, das träumerische Wesen ihres Sohnes zu erfassen. Aber das Kind findet einen Weg, sich aus einer lieblosen Umgebung zu entfernen, während es zugleich anwesend ist, und rettet so seine Seele. Der Autor und Filmregisseur Harald Friedl (vor kurzem kam mit "Brot" sein neuer Filmessay in die Kinos), hat mit "Unter dem Kontinent" eine Liebeserklärung an die Macht der kindlichen Phantasie und die Kraft poetischer Bilder geschrieben. Die Erzählung des 1958 in Steyr geborenen Autors, Musikers und Filmregisseurs beeindruckte die Jury des Alois Vogel-Literaturpreises, der dem Autor am 25. September im Stadtsaal von Pulkau überreicht wird. Am Tag darauf, dem 26. September, spielt Harald Friedl live mit seiner Jazzformation BLAUmaROT im ehemaligen Gasthof Exel in Mitterretzbach.

Service

Harald Friedl, "Unter dem Kontinent", Manuskript, 2020

Sendereihe

Gestaltung

  • Edith-Ulla Gasser

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