Von Flucht und Sintflut

Nach der Flucht

Fotografien und Briefe, ein Schlüsselanhänger und ein Koffer. Zum Teil sind es ganz gewöhnliche Dinge des Alltags, die durch ihre Geschichte einen besonderen Wert haben. Die Ausstellung "Nach der Flucht" erzählt anhand von persönlichen Gegenständen 14 Geschichten von Geflüchteten, die in den 90er-Jahren aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Wien kamen. Amila Širbegovi?, Kokuratorin der Schau, ist selbst 1992 als 13-Jährige nach Wien geflüchtet und zeigt in der Ausstellung eines ihrer Fotoalben. Interviewaufnahmen berichten in "Nach der Flucht" auch von den zum Teil lebensgefährlichen Bedingungen, unter denen persönliche Gegenstände gerettet wurden. Gestaltung: Jakob Fessler


Nach uns die Sintflut

Schwindende Gletscher, steigende Meeresspiegel und ausgetrocknete Seen zeigen, dass die massiven Klimaveränderungen längst bei uns in der Gegenwart angekommen sind. Die aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Wien trägt den Titel "Nach uns die Sintflut" und zeigt anhand der Arbeiten von 21 internationalen Künstlerinnen und Künstlern die Dramatik der Klimakrise. In Österreich ist es der Blick auf den Gletscher, der aufmerksame Beobachter schockiert. Der deutsche Künstler Axel Braun hat sich in einer Multimedia Installation mit Geschichte und Gegenwart der Pasterze beschäftigt. Die Mischung aus Schönheit der Natur und Schauer über das, was die Menschen mit ihr anrichten zieht sich durch die Ausstellung. Gestaltung: Hanna Ronzheimer

Service

Nach der Flucht
Aus Ex-Jugoslawien nach Wien - Geschichten von Geflüchteten in den 1990er Jahren.
15.9. - 14.11. 2020, Hauptbücherei am Gürtel, Wien

Podiumsdiskussion mit Melisa Erkurt, Heide-Marie Fenzl, Marion Kremla, Helmut Schüller, Ursula Struppe und Alma Zadic am 22.9.2020, um 19.00 Uhr. Ausstellungsgespräche mit den Kuratorinnen bzw. mit Zeitzeugen am 17. und 29. September sowie am 8. und 10. Oktober sowie am 12. November 2020, jeweils um 17.30 Uhr.

Nach uns die Sintflut



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