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Ö1 Morgenjournal

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Beiträge

  • Schramböck: Konsortium soll LKW-Bauer MAN retten

    Am Dienstag hat der LKW- und Bushersteller MAN die Zukunft des MAN-Werks in Steyr gehörig ins Wackeln gebracht. MAN kündigte die Standortsicherung auf, hunderte Jobs sind bedroht. Jetzt versucht Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) die Schließung des Werks zu verhindern - mit österreichischen Investoren.

  • PKW-Steuer nun für umweltschädliche Autos teurer

    Wer sich ein großes, schweres Auto neu kauft, der wird ab heute mit zum Teil deutlich höheren laufenden Kosten rechnen müssen. Denn ab heute richtet sich die motorbezogene Versicherungssteuer für Neuzulassungen nicht mehr nur nach der Leistung, sondern auch nach dem CO2-Ausstoß. Kleinere, effizientere Autos werden umgekehrt dadurch günstiger. Für Fahrzeuge, die bereits zugelassen sind, ändert sich nichts.

  • UNO-Vollversammlung: Appelle für mehr Biodiversität

    Die UNO-Vollversammlung hat gestern den Rahmen für eine Konferenz zum Thema Artenvielfalt geboten. Beschlossen wurde nichts, das Ganze war gedacht als Vorbereitung auf die Artenschutzkonferenz im nächsten Jahr. Dort wollen die Staaten dann Ziele für die nächsten zehn Jahre festlegen. Dass es wichtig wäre, zu verhindern, dass immer mehr Tier- und Pflanzenarten aussterben, da waren sich die Politikerinnen und Politiker in ihren Reden aber einig.

  • Ökologe: "Eine Million Tiere und Pflanzen bedroht"

    Mehr als 60 Staaten haben sich im Rahmen der UNO-Vollversammlung für einen stärkeren Natur- und Artenschutz ausgesprochen. Das könnte die Basis für eine große Einigung in Sachen Biodiversität sein, glaubt der Ökologe der Universität Wien Franz Essl. Besonders die EU und Österreich sollten dabei eine Führungsrolle übernehmen, so Essl im Ö1 Morgenjournal: „Wir Europäer müssen hier vorangehen, klare Ziele einfordern und auch selbst umsetzen.“ Eine Million Arten und Pflanzen seien aktuell vom Aussterben bedroht.

  • Gurgeltests: Bundesländer skeptisch

    Jeder Covid-Verdachtsfall sorgt für Unruhe in der Schule. Um schnell Klarheit zu bekommen, setzt Bildungsminister Heinz Faßmann auf Gurgeltests. Mobile Testteams nehmen die Proben an den Schulen, innerhalb von 24 Stunden soll ein Ergebnis vorliegen. Bisher sind allerdings nur in Wien solche Teams im Einsatz. Von 1.000 Tests in der Vorwoche waren sechs positiv. Die anderen Bundesländer zögern noch.

  • Gesundheitsökonom: Zu wenige Covid-Daten

    Was weiß man über die Krankheitsverläufe von Covid-Patienten, welche Vorerkrankungen führen etwa zu schwereren Krankheitsverläufen? Bei Fragen wie diesen sind heimische Forscher oft auf Daten aus anderen Ländern angewiesen. Das Problem: Es gibt zwar viele Daten innerhalb des heimischen Gesundheitswesens. Sie sind aber nicht miteinander verknüpft.

  • Hörl: Pflichtquarantäne wäre wie Grenzschließung

    In der Ö1-Diskussionssendung Klartext hat der Seilbahn-Betreiber und ÖVP-Abgeordnete Franz Hörl vor einem neuen Horror-Szenario für den Wintertourismus gewarnt. Die deutsche Regierung könnte Urlaubsrückkehrern aus Österreich Quarantäne verordnen, so Hörl. Österreich sollte sich in diesem Fall überlegen als Gegenreaktion auch LKW-Fahrer, die durch Tirol fahren, zu testen.

  • Kino-Start für Fassbender-Film "Enfant Terrible"

    1982 starb Rainer Werner Fassbinder, einer der einflussreichsten aber auch skandalumwittertsten Filmemacher des deutschen Nachkriegskinos. In seinem neuen Film „Enfant Terrible“ wirft der deutsche Regisseur Oskar Roehler einen schonungslosen Blick auf Fassbinders kompromissloses Leben, das von Drogensucht und tragischen Liebesbeziehungen bestimmt war und in dem alles der Kunst geopfert wurde. Der Film hätte dieses Jahr beim Festival in Cannes laufen sollen, woraus corona-bedingt nichts wurde. Dafür läuft „Enfant Terrible“ jetzt in den heimischen Kinos an.

  • 100 Jahre Volksabstimmung: Kulturprogramm in Klagenfurt

    Am 10. Oktober ist es 100 Jahre Jahr, dass sich die Kärntner Bevölkerung dafür ausgesprochen hat, bei Österreich zu bleiben. Mit diesem Ereignis setzt sich Bernd Liepold-Mosser gleich zweifach auseinander - in einer Ausstellung und einem Theaterstück, das die Kärntner Geschichte von der Volksabstimmung bis zur Ära Jörg Haider und zur Beinahe-Pleite des Bundeslandes auf die Bühne bringt.

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