Wien, Niederösterreich

Die Ö1 Club-Sendung
1. Jüdisches Filmfestival Wien
2. Theater Spielraum in Wien
3. Benediktinerstift Melk

REISST DIE MAUERN NIEDER! Diesem Motto hat sich das 28. Jüdischen Filmfestival Wien verschrieben, das ab kommendem Mittwoch in den Village Cinemas Wien Mitte ein vielgestaltiges Programm als Plädoyer für eine von geistigen Mauern befreite, humanistische Gesellschaft sowie als Mahnung gegen Ausgrenzung zeigt. Die Reihe Panorama zeigt spannende Dokumentationen, u.a. FIDDLER: A MIRACLE OF MIRACLES, die die spannenden Hintergründe zur Entstehung des Broadway Klassikers "Fiddler on the roof" beleuchtet. Zunächst schien die Idee ein Musical über einen russischen Milchmann zu machen, der seine Töchter vor einem Pogrom verheiratet, nicht besonders erfolgversprechend. In der Dokumentation kommen zahlreiche Menschen zu Wort, die die Story auf die Bühne und die Leinwand gebracht haben und zu einem Welterfolg machten. Der Dokumentarfilm FIDDLER: A MIRACLE OF MIRACLES über die Entstehungsgeschichte des Welterfolgs ist am Samstag, dem 10. Und Freitag, dem 16. Oktober in den Village Cinemas Wien Mitte zu sehen.


Premiere ist am kommenden Donnerstag im Theater Spielraum in Wien. In einer szenischen Lesung wird Karel ?apek´s Stück DIE WEISSE KRANKHEIT aufgeführt - ein "Corona-Stück" aus dem Jahr 1937. In einem Staat, in dem Politik und Wirtschaft einen neuen Krieg vorbereiten, wütet eine Pandemie, die tödliche Tscheng-Krankheit, die vor allem Menschen über 50 befällt. Ein Heilmittel scheint in greifbare Nähe zu rücken, doch Dr. Galén, der es entwickelt hat, will nicht, dass alles so weitergeht wie bisher und stellt Bedingungen. Ist er naiv? Ein Träumer? Themen von ewiger Gültigkeit in DIE WEISSE KRANKHEIT des tschechischen Autors Karel ?apek. Die szenische Lesung ist in der Regie von Nicole Metzger von 8.-17. Oktober im Theater Spielraum in Wien zu sehen.


Der deutsch-kanadische Tenor Michael Schade gestaltet am kommenden Samstag, dem 10. Oktober im Kolomanisaal des Stiftes Melk gemeinsam mit dem Pianisten Christoph Hammer ein Benefizkonzert zugunsten von Waisenkindern in Rumänien. Auf dem Programm steht der Zyklus "Die Winterreise" von Franz Schubert nach Gedichten von Wilhelm Müller. In diesem Liederzyklus erinnert sich ein Wanderer an eine vergangene Liebesgeschichte mit all ihren Höhen und Tiefen. Die Lieder erzählen von überschwänglicher Freude, von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, von menschlicher Verlorenheit. Michael Schade, der weltweit als einer der führenden Tenöre unserer Zeit gilt, wir diesen hochemotionalen Zyklus singen. Das Benefizkonzert im Kolomanisaal im Stift Melk am 10. Oktober beginnt um 19 Uhr.

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