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APA/HELMUT FOHRINGER

5 x Landwirtschaft

Von der Umweltsünderin zur Klima- und Artenschützerin
Wege zur Agrarwende

Feldlerche und Wiesenpieper hört man nur noch selten, Schmetterlinge und andere Insekten verschwinden aus Wiese und Feld. Dazu kommen Äpfel, die 30-mal mit Pestiziden behandelt werden, technisierte (Massen-)Tierhaltung mit Antibiotikaeinsatz und Futtermitteln aus Übersee, Humusverlust in Äckern. Die Zahl der Bauernhöfe in Österreich geht seit Jahren zurück. Die verbleibenden Betriebe bewirtschaften mehr Fläche und die Anzahl der Nutztiere pro Betrieb steigt - auf ein für viele inakzeptables Maß.

Der Anteil der Landwirtschaft an Treibhausgasemissionen ist in Österreich mit 10 Prozent zwar geringer als im weltweiten Schnitt, dennoch werden heimische Bauernhöfe besonders stark unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden. Trockenheit und Überschwemmungen, Hagel und Stürme, neue Krankheiten und Schädlinge werden Ackerbau und Tierhaltung unsicherer machen und die Ernten immer häufiger ausfallen lassen. Eine Wende in Tier- und Pflanzenproduktion scheint unausweichlich.

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