Ausschnitt des Buchumschlags

SCHÖFFLING & CO

Gebrochene Kindheit

"Monster wie wir" von Ulrike Almut Sandig. Es liest Eva Mayer.

Die Freundschaft zweier misshandelter Kinder steht im Zentrum des Romandebüts der Lyrikerin und Klangkünstlerin Ulrike Almut Sandig. Ruth und Viktor wachsen in einem Dorf in der DDR auf. Sie flüchtet sich ins Geigespiel, er in das Stählen seines Körpers, um die Gewalt zu vergessen und zu verdrängen, die ihnen angetan wird: "Wenn man nicht darüber spricht, dann ist es nicht geschehen. Oder doch?"

Ulrike Almut Sandig, 1979 in Sachsen in geboren, veröffentlicht - vielfach ausgezeichnet - Lyrik, Prosa, Hörbücher und Hörspiele. Sie tritt mit Sprechkonzerten und vertonten Gedichten auf und arbeitet viel mit Musiker/innen zusammen. Auf ihren ersten Erzählband "Flamingos" folgte 2015 "Buch gegen das Verschwinden", eine Sammlung von Geschichten. Darin schreibt sie vom Entgleiten - der inneren Sicherheit, der Gewissheiten, der Zeit. In ihrem neuen Roman bringt sie den Lesern und Leserinnen Figuren nahe, die mit der Schwerkraft der Vergangenheit hadern.

Gestaltung: Nicole Dietrich

Service

Aus: Ulrike Almut Sandig, "Monster wie wir". Schöffling & Co., 2020

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