Chemie-Nobelpreis, Politik, Impfung

Chemie-Nobelpreis für Erfinderinnen der "Gen-Schere" +++ Mehr Transparenz bei Studien für die Politik +++ Behörde bremst Hoffnungen auf schnellen Covid-Impfstoff

Chemie-Nobelpreis für Erfinderinnen der "Gen-Schere"

Der Chemie-Nobelpreis geht an die Französin Emmanuelle Charpentier und die US-Amerikanerin Jennifer Doudna für die Entwicklung einer neuen Methode der Erbgutveränderung, der "Gen-Schere" Crispr/Cas. Damit habe man die Life Sciences revolutioniert, das hätte neue Möglichkeiten in der Pflanzenzüchtung eröffnet, zu innovativen Krebstherapien beigetragen, und es könnte vererbte Krankheiten irgendwann heilbar machen.

Mit: Göran Hansson und Pernilla Wittung-Stafshede, Mitglieder des Nobel-Komitees


Mehr Transparenz bei Studien für die Politik

Wissenschaft wird oft herangezogen, wenn es gilt die Politik zu beraten. Nicht immer geht es der Politik dabei um evidenzbasierte Entscheidungen. Hin und wieder werden wissenschaftliche Erkenntnisse vorgeschoben, um damit Politik zu machen. Um sich vor der Instrumentalisierung durch Auftraggeber zu schützen, haben das Institut für Höhere Studien und das Wirtschaftsforschungsinstitut heute ein Memorandum zur wissenschaftlichen Integrität präsentiert.

Gestaltung: Juliane Nagiller
Mit: Christoph Badelt, Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo); Martin Kocher, Direktor des Instituts für Höhere Studien (IHS)


Behörde bremst Hoffnungen auf schnellen Covid-Impfstoff

Die US-amerikanische Arzneimittelagentur FDA dämpft heute Hoffnungen auf einen besonders rasch verfügbaren Impfstoff gegen Covid-19. Auch bei Schnellzulassungen müssten die Hersteller zwei Monate lang nach der letztem Impfdosis "nachbeobachten", um ausreichend Daten zur Bewertung von Risiko und Nutzen zu erheben, so die Behörde.

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