Der Stadt-Schreiber


Erinnerung an Ludwig Hirschfeld

Ludwig Hirschfeld, geboren 1882 in Wien, war ein schreibender Superstar, sind sich der Historiker Peter Payer und der Autor Martin Amanshauser einig. Der Sohn eines Fabrikanten aus der Leopoldstadt war ein begnadeter Feuilletonist und Kulturjournalist, der mit spitzer Feder seine Zeit und seine Zeitgenossen kommentierte. Peter Payer beschäftigt sich seit Jahren mit Ludwig Hirschfeld und arbeitet derzeit an einer Biografie. Vor kurzem erschien sein Buch "Wien in Moll. Ausgewählte Feuilletons 1907-1937" (Löcker). Über 30 Jahre Stadtgeschichte kann man mit Hirschfeld nachlesen - von der Hauptstadt der Monarchie über die Erste Republik bis kurz vor dem Einmarsch der Nationalsozialisten. Seine spezielle Sicht auf die Stadt verarbeitete Ludwig Hirschfeld auch in einem amüsanten Reiseführer. "Wien. Von Ludwig Hirschfeld. Was nicht im Baedeker steht" (Milena), heißt der nach eigenen Angaben beliebteste Reiseführer der 1920er Jahre. Der Autor Martin Amanshauser hat ihn zufällig wiederentdeckt und damit den Anstoß zu einer Neuveröffentlichung gegeben. Gestaltung: Hanna Ronzheimer

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