Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen

ORF/JAKOB FESSLER

Kultur, Kulinarik und Natur in Nicosia, Galway und Gams

Reisemagazin: Kultur, Kulinarik und Natur in Nicosia, Galway und Gams
Die coolste Stadt Irlands - Ein Streifzug durch Galway; Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen - das Geodorf Gams; Vom Neolithikum bis Picasso: Das Zypern-Museum in Nicosia

Die coolste Stadt Irlands - Ein Streifzug durch Galway
Das irische Galway leitet sich von "An Ghaillimh" ab. Das bedeutet "steiniger Fluss" und gemeint ist damit der zwar nur 15 Kilometer lange, aber schnellste Fluss des Landes. Er verbindet den Loch Corrib mit der Galway-Bucht, dort wo sich heute der Stadtteil Claddagh befindet. Galway blickt auf eine lange Tradition als Handels- und Fischereizentren zurück, litt unter wirtschaftlichen Krisen und Abwanderung. Besonders Galway war für viele Iren die letzte Station bevor sie sich vor der großen Hungersnot "Great Famine" nach Übersee retten konnten. Mehr als zwei Millionen Iren verließen das Land, eine Million Menschen verhungerte. Heute ist das ganz anders 25% der Bewohner Galways sind Zuwanderer aus der ganzen Welt, viele sind Studenten und bestens ausgebildet. Galway gilt als eine der lebenswertesten Städte Irland mit einem guten Mix aus Kultur, Kulinarik und Natur.
Gestaltung: Ursula Burkert

Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen - das Geodorf Gams.
Gams liegt im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen zwischen den Ausläufern des Hochschwabs und dem Nationalpark Gesäuse idyllisch in einem waldreichen Talkessel. Der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen ist Mitglied im Netzwerk der Europäischen Geoparks. 2015 erfolgte die Anerkennung zum "UNESCO Global Geopark", als Teil des UNESCO Welterbes. Der GeoPfad Gams war zum Beispiel Themenweg des Jahres 2014. Er beginnt beim GeoRama, ist 5 km lang und mit 48 Stationen ausgestattet. Vom Ausgangspunkt steigt man zum Gamsbach hinunter, dem man die meiste Zeit folgen wird. Eine scharfe Kante zeigt nichts Geringeres als das Ende der Eiszeit an. An der "bröckelnden Wand" sieht man wie Konglomerat ensteht. Sandstein und andere Gesteine bilden die Gosauschichten. So werden Ablagerungen in den Ostalpen genannt, die zwischen 50 und 92 Millionen Jahren vor unserer Zeit entstanden sind.
Gestaltung: Jakob Fessler

Vom Neolithikum bis Picasso: Das Zypern-Museum in Nicosia
Unweit der Altstadt von Nicosia steht das Zypern-Museum, ein Bau aus dem 19. Jahrhundert, der noch das richtige Flair gediegener alter Museen ausstrahlt. Eine Übersiedlung in zeitgenössische Räumlichkeiten mit Glas, Beton und allem, was dazu gehört, ist geplant, wird aber noch dauern. Erstaunlich sind Vielfalt und Reichtum der Sammlung, die die Jahrtausende vom Neolithikum bis in die römische und christliche Ära abdeckt. Denn - auch das wird dokumentiert - in Zypern bedienten sich nicht wenige echte und Pseudo-Archäologen ohne jegliche Scham an den Altertümern. Wer das Museum besucht, sollte Fotos von Terrakotten und Keramiken von Pablo Picasso mithaben. Der Künstler soll selbst Zypern nie besucht haben. Experten gehen aber davon aus, dass manche seiner Werke von 4000 Jahre alten zypriotischen Gefäßen mit anthropomorphen und zoomorphen Zügen inspiriert wurden.
Gestaltung: Brigitte Voykowitsch

Redaktion: Ursula Burkert

Service

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Sendereihe

Playlist

Komponist/Komponistin: Traditional/Zypern
Titel: Zeipekkikos - Tanz für Männer im 9/8 Takt
Solist/Solistin: Andreas Aristidou /Fidel
Solist/Solistin: Kyriacos Zittis /Laouto (Laute)
Länge: 01:36 min
Label: Playa Sound PS 65148

Komponist/Komponistin: Ernst Huber
Titel: Hamfahrn nach St.Gallen/instr.
Ausführende: Broadlahn /Instrumental
Länge: 03:15 min
Label: Extraplatte 90072001

Komponist/Komponistin: Traditional
Titel: The emigrant/instr.
Ausführende: Moira /Instrumental
Länge: 03:42 min
Label: Koch 322884

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