Mark Ruffalo

TOBIS

Der Anwalt als Konzernschreck im US-Kino

Im US-amerikanischen Trinkwasser ist der Wurm drin, also zumindest sprichwörtlich, denn in einigen Regionen des Landes ist es mit Chemikalien kontaminiert. Dass derartige Umweltsünden mit Gesundheitsfolgen auffliegen, ist vor allem der Hartnäckigkeit von Einzelpersonen, oft Anwälten zu verdanken.

Wahre Fälle, die auch im Kino ihren Niederschlag gefunden haben, am bekanntesten etwa im Film "Erin Brockovich" aus dem jahr 2000, in dem Julia Roberts einem Anwalt bei der Aufdeckung eines Trinkwasserskandals assistierte. Weniger bekannt ist der Anwalt Rob Billot aus Cincinnati. Er hat seit den späten 1990er Jahren erfolgreich gegen den Chemiekonzern Dupont prozessiert und mittlerweile rund 670 Millionen Dollar an Entschädigungen für seine Mandanten erstritten. Der Film "Dark Waters", der unter dem deutschen Titel "Vergiftete Wahrheit" ab heute in den heimischen Kinos zu sehen ist, würdigt das Engagement von Rob Billot. Arnold Schnötzinger hat sich für unsere heutige Filmkolumne einige juristische Heldentaten gegen die Machenschaften von industriellen Wasserverschmutzern im US-amerikanischen Kino angesehen.

Sendereihe

Gestaltung

  • Arnold Schnötzinger