China, Reformationsempfang, Lambeth-Konferenz

Vatikan erneuert umstrittenen Vertrag mit China zu Bischofsernennung +++ Reformationsempfang 2020 +++ Lambeth-Konferenz auf 2022 verschoben

1. Vatikan erneuert umstrittenen Vertrag mit China zu Bischofsernennung

Der Vatikan lässt nach Angaben von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin den auch innerkirchlich umstrittenen Vertrag mit China zum Thema Bischofsernennungen weitere zwei Jahre laufen. Die Vereinbarung von 2018 verlängere sich "vorläufig" um diesen Zeitraum, zitierte die Nachrichtenagentur Ansa eine Aussage Parolins bei einer Veranstaltung am Mittwoch in Rom. Die USA hatten den Vertrag, dessen Inhalt großteils geheim gehalten wurde, scharf kritisiert.


2. Reformationsempfang 2020

Ganz im Zeichen von Schöpfungsverantwortung und Klimaschutz ist am Dienstag der Reformationsempfang der evangelischen Kirchen in Wien gestanden. Dazu geladen haben die evangelischen Kirchen Augsburger und Helvetischen Bekenntnisses, sowie die evangelisch-methodistische Kirche in Österreich. Der Reformationsempfang findet traditionell immer kurz vor dem Reformationstag statt, der an die Reformation durch Martin Luther erinnert und am 31. Oktober von evangelischen Christen begangen wird. - Gestaltung: Andreas Mittendorfer


3. Lambeth-Konferenz auf 2022 verschoben

Anglikaner-Primas Erzbischof Justin Welby von Canterbury hat einen neuen Termin für die coronabedingt verschobene 15. Lambeth-Konferenz angekündigt. Das alle 10 Jahre tagende höchste Beschlussgremium der anglikanischen Weltgemeinschaft mit Vertretern aus 165 Ländern ist nun für 2022 in Canterbury geplant. Ursprünglich sollte sie heuer stattfinden. Bereits in der 14. Konferenz 2008 traten starke Spannungen innerhalb der anglikanischen Gemeinschaft zu Tage, vor allem hinsichtlich der Zulassung von Frauen zur Priesterweihe und der Haltung zur Homosexualität und Segnung gleichgeschlechtlicher Paare.

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