Arktis, Korallenriffe

Wie sich der Klimawandel auf die Schwermetallbelastung von Fischen auswirkt +++ Überlebenskampf lässt Korallen in Neonfarben leuchten

Wie sich der Klimawandel auf die Schwermetallbelastung von Fischen auswirkt

Die Gewässer in der Arktis sind stark belastet. Schwermetalle aus den Industriegebieten, wie Quecksilber, gelangen über die Atmosphäre in die arktischen Seen und landen dann schlussendlich in den Fischen. So weisen arktische Seesaiblinge teilweise hohe Quecksilber-Konzentrationen auf. Österreichische Forscher haben sich nun angesehen, wie sich der der Klimawandel und die steigenden Meerestemperaturen auf die Schwermetallbelastung der Fische auswirken. Die Studie zeigt: Obwohl die Fische größer werden, "verdünnt" sich der Quecksilbergehalt nicht.

Gestaltung: Juliane Nagiller

Mit: Günter Köck, Institut für interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften


Überlebenskampf lässt Korallen in Neonfarben leuchten

Wer taucht oder schnorchelt weiß, das größte Farbspektakel bietet das Meer nur wenige Meter unter der Wasseroberfläche. Dort erreichen die Sonnenstrahlen noch die Riffe mit ihren bunten Korallen. Doch steigende Ozeantemperaturen machen den Tieren zu schaffen. Sie verlieren ihre Farben, bleichen aus und sterben ab. Meeresbiologen haben nun beobachtet, dass die Korallen sich auch mit dem genau gegenteiligen Effekt gegen ihr Absterben wehren: Sie verwandeln ihr Umfeld in eine neonfarbene Unterwasserdisco, wie auch science.ORF.at berichtet.

Gestaltung: Guido Meyer

Mit: Maren Ziegler, Abteilung für Tierökologie und spezielle Zoologie der Justus-Liebig-Universität in Gießen, und Jörg Wiedenmann, Coral Reef Laboratory der Universität Southampton

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