Gras und Schmetterling, aufgeklebt neben Beton

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Zukunft Betonwüste?

Wie kann man der Zersiedelung und dem rasanten Flächenverbrauch in Österreich gegensteuern? Gestaltung: Lise Abid

Immer heißer werdende Sommer, immer heftigere Unwetter lassen keinen Zweifel: Es ist nicht egal, ob der Boden unter unseren Füßen mit Asphalt oder Beton versiegelt ist und sich aufheizt, oder ob er Temperatur ausgleichen und Regenwasser aufnehmen kann. Zersiedelung und Bodenversiegelung haben einen direkten Einfluss auf die Artenvielfalt und damit auch auf Klima, Lebensgrundlage und Lebensqualität der Menschen. Der aktuelle Bericht der Europäischen Umweltagentur, der Ende Oktober in Kopenhagen vorgestellt wurde, reiht Österreich beim Artenschutz auf den vorletzten Platz von 28 untersuchten Ländern. Aber der Verlust von Anbau- und Ackerflächen stellt langfristig auch die Ernährungssicherheit in Frage, denn täglich wird in Österreich eine Fläche von rund 18 Fußballfeldern verbaut. Natürlicher Boden wird immer mehr zur Mangelware. Wie lässt sich dieser schädliche Trend eindämmen?

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