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Ö1 Morgenjournal

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Beiträge

  • IHS-Studie zu Schulschließungen: Milliardenkosten befürchtet

    Wer entscheidet, ob man die Schulen wie im Frühjahr wieder schließt, und auf welcher Grundlage? Abseits von virologischen Aspekten dürfe man auch die wirtschaftlichen und sozialen Folgen nicht vergessen, sagen Wirtschaftsforscher. Das Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO hat zuletzt von individuellen und gesellschaftlichen Kosten gesprochen - und auch das Institut für Höhere Studien IHS spricht nun von langfristigen Kosten im zweistellen Milliardenbereich durch die Schulschließungen im Frühjahr.

  • Corona-Zahlen nach wie vor sehr hoch

    Seit vergangenem Dienstag gibt es ein Plus von 50 Prozent bei den Neuinfektionen und von 35 Prozent bei den Intensivbetten. Es stellt sich die Frage, ob noch ein Weg an einem echten Lockdown vorbeiführt. Clemens-Martin Auer ist Sonderbeauftragter im Gesundheitsministerium und auch einer von zwei Vorsitzenden der Ampelkommission. Er betont im Ö1-Morgenjournal-Gespräch, die Lage sei nach wie vor sehr angespannt, auch wenn sich die Zahlen auf hohem Niveau stabilisieren würden. Ob am Freitag ein tatsächlicher Lockdown verkündet wird, kann er noch nicht beantworten.

  • Covid-Impfung: An Strategie wird gearbeitet

    Ein Impfstoff gegen Corona ist in der Zielgeraden zur Zulassung - eine Meldung, die optimistisch stimmt. Gleichzeitig ist aber auch absehbar, dass nicht sofort genügend Impfstoff für alle zur Verfügung stehen wird. Wer wann geimpft werden kann, das wird derzeit im Detail erarbeitet. Gesundheit- und Pflegepersonal stehen da auf der Prioritätenliste ganz oben, aber auch bei den Impfungen für die Bevölkerung hat man sich bereits Gedanken gemacht.

  • Genug Impfstoff für Österreich geplant

    In Teil zwei des Gesprächs mit Clemens Martin Auer, dem Sonderbeauftragter des Gesundheitsministeriums, nimmt dieser zur Impf-Strategie Stellung. Er ist auch stellvertretender Vorsitzender des EU-Lenkungsgremiums für die Beschaffung von Impfstoffen. Er betont, dass es genug Impfstoffe in Österreich geben wird, sobald sie zugelassen sind.

  • Anti-Terror-Razzia: Neue Details

    Nach den gestrigen Hausdurchsuchungen im rechtsextremen Milieu sickern jetzt Stück für Stück erste Ergebnisse der Razzien vom Montag durch - nämlich bei angeblichen Verdachtspersonen im Umfeld der Muslimbruderschaft bzw. Hamas-Sympathisanten. Zwar hat es bis jetzt keine Festnahme gegeben, aber wie sich nun zeigt, sind dabei nicht nur einige bekannte Personen der islamischen Glaubensgemeinschaft ins Visier der Ermittler geraten – es wurden auch sehr hohe Millionenbeträge beschlagnahmt.

  • Einigung auf EU-Budget

    Die Verhandlungsteams des EU-Parlaments und der Mitgliedsstaaten haben sich gestern Abend auf die Details des neuen, auf mehrere Jahre ausgelegten EU-Budgets und des Corona-Wiederaufbaufonds geeinigt. Für EU-Finanz-Kommissar Johannes Hahn ist die Einigung eine historische.

  • Martini: Gänsebraten trotz Corona

    Insgesamt an die 600.000 Gänse essen die Österreicher und Österreicherinnen pro Jahr, rund ein Viertel davon kommt aus Österreich. Die Gastwirte sowie die Bäuerinnen und Bauern haben vielfach auf Ab-Hof-Verkauf und "Gansl-to-go" umgestellt. Die Kundinnen und Kunden nehmen das offenbar gut an.

  • Salzburger Stier: Auszeichnungen stehen fest

    Der Salzburger Stier wird heuer bereits zum 40. Mal vergeben. Die Auszeichnung zählt zu den renommiertesten Preisen für Kabarett und Kleinkunst im deutschsprachigen Raum und wird von den öffentlich-rechtlichen Radiostationen in Österreich, Deutschland und der Schweiz jeweils an einen Künstler oder eine Künstlerin des Landes vergeben. Die Ausgezeichneten des heurigen Jahres stehen nun fest.

  • Madrid: Mondrian-Ausstellung im Reina-Sofia-Museum

    Das Madrider Kulturleben wird trotz des von null bis sechs Uhr früh geltenden Lockdowns langsam wieder hochgefahren. Heute meldet sich das Museum für Zeitgenössische Kunst Reina Sofia mit der Eröffnung einer Ausstellung zurück: Sie ist Piet Mondrian und der Künstlergruppe De Stijl gewidmet, bis zum 1. März 2021 wird sie geöffnet bleiben. Die großen Madrider Museen melden einen Besucherrückgang von an die 70 Prozent, halten aber dennoch an ihrem Programm fest.

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