Journale

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

Beiträge

  • Appelle von Medizinern und Pflegekräften an Bevölkerung

    Das Pflegepersonal in den heimischen Spitälern arbeitet derzeit vielerorts am Limit, unter schwierigen Arbeits-Bedingungen wie etwa 12 Stunden in Schutzkleidung zu arbeiten, teils in chronisch unterbesetzten Abteilungen. Intensivmediziner und Anästhesisten richten per Videobotschaften dringende Appelle an die Bevölkerung: Sie müsse mithelfen, die Infektions-Zahlen endlich zu senken.

  • Situation der Intensivstationen in Österreich durchwachsen

    Das Intensiv-medizinische Schiff habe sich mit Corona in ein Gewässer begeben, in dem andere schon in Seenot geraten sind – das hat Klaus Markstaller, Präsident der Gesellschaft für Intensiv-Medizin, im Mai bei einer Pressekonferenz gesagt. Wie er die Situation heute einschätzt, erläutert er im Ö1-Mittagsjournal-Interview. Noch sei Österreich nicht in echter Seenot, nähere sich aber eindeutig der Belastungsgrenze.

  • Wann mit neuen Maßnahmen zu rechnen ist

    Vor mittlerweile zehn Tagen sind die verschärften Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Kraft getreten. Doch die erhofften Effekte traten noch nicht oder zumindest nicht im erhofften Umfang ein. Angesichts weiter stark steigender Infektionszahlen stehen nun weitere Verschärfungen im Raum. Auch die aktuellen Empfehlungen der Ampelkommission gehen in diese Richtung, berichtet Innenpolitik-Redakteurin Birgit Pointner im Ö1-Mittagsjournal-Gespräch. Noch sei aber nicht bekannt, wann neue Maßnahmen in Kraft treten werden.

  • Gurgeltest-Studie: 40 von 10.000 Kindern positiv

    Wie sehr verbreitet sich das Coronavirus an Österreichs Schulen? Diese Frage beschäftigt viele und wird in diesem Schuljahr im Rahmen einer Studie untersucht. Die ersten Testergebnisse vom Schulanfang liegen nun vor.

  • Verhaltene Reaktionen auf Schulstudie

    Zu Schulbeginn im September wurde die Gurgelstudie noch prominent beworben - von Bildungsminister Heinz Faßmann, ÖVP. So sollte ein Überblick über das tatsächliche Infektionsgeschehen an den Schulen gewonnen werden, hießt es damals. Heute äußert sich der Bildungsminister zu den ersten Ergebnissen nur in einem kurzen Statement gegenüber der Austria Presseagentur. Die Bildungsdirektionen der Länder tun sich unterdessen schwer, aus den Ergebnissen der Studie Konkretes für den Schulalltag abzuleiten.

  • Handel besorgt über möglichen Lockdown

    Über kommende Verschärfungen der Corona-Maßnahmen wird seit Tagen spekuliert. Neben Schulen könnte es auch den Handel und Dienstleister wie Friseure treffen. Damit hätten die Branchenvertreter natürlich keine Freude, und sie fordern schon - für den Fall des Falles - ähnlich großzügige Hilfen wie für Gastronomie und Hotellerie.

  • USA: Corona-Lage immer dramatischer

    Auch in den USA, dem Land mit den weltweit meisten Corona-Todesfällen - inzwischen 241.000 - spitzt sich die Situation erneut zu. Die Zahl der positiven Tests liegt seit 9 Tagen über 100.000, in den letzten 24 Stunden erreichte sie mit 160.000 einen neuen absoluten Rekord. In manchen Regionen haben die Spitäler ihre Kapazitätsgrenzen erreicht, etliche Städte führen nun wieder Teil-Lockdowns ein.

  • EU-Innenminister: Beratungen zu Anti-Terror-Maßnahmen

    Der Terroranschlag von Wien am Beginn der letzten Woche hat auch Einfluss auf die Beratungen der EU-Innenminister, die in diesen Minuten beginnen. In einer Videokonferenz soll über europaweite Maßnahmen gegen den Terror beraten werden: Es geht um verstärkten Austausch von Informationen und um mögliche Wege, um gegen terroristische Propaganda vorzugehen.

  • Anas Shakfé bestreitet Mitgliedschaft bei Muslimbrüdern

    Der frühere Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Anas Schakfeh, weist den Vorwurf zurück, er gehöre zu den Muslimbrüdern. Bei der Hausdurchsuchung in der nach ihm benannten Anas Schakfeh Stiftung in Wien sei am Montag auch kein Bargeld gefunden worden - und er könne ausschließen, dass über Konten der Stiftung Geld zur Terrorfinanzierung - etwa an die Hamas - geflossen sei. Der französische Autor des Buches „QAtar Papers“ hingegen hat Schakfeh heute im Ö1-Morgenjournal um 7 Uhr als eine Art Führer der Muslimbruderschaft in Österreich bezeichnet.

  • Schwierige Regierungsbildung in Montenegro

    In Montenegro haben Staatspräsident Milo Djukanovic und seine DPS Partei Ende August die Parlamentswahl äußerst knapp verloren. Es ist das erste Mal seit 20 Jahren, dass die Partei in die Opposition muss. Zusätzlich erschwert wird die Bildung einer neuen, stabilen Regierung durch die Uneinigkeit der Opposition. Dabei drängt die Zeit, weil das vom Tourismus abhängige Montenegro wegen der Corona-Pandemie in der tiefsten Wirtschaftskrise seiner Geschichte steckt. Am 2. Dezember sollen nun der neue Regierungschef Zdravko Krivokapic und sein Kabinett im Parlament in Podgorica vereidigt werden.

  • Post kommt halbwegs gut durch die Krise

    Die heimische Post ist bisher recht gut durch die Krisenmonate gekommen - sie durfte auch permanent ihr Geschäft betreiben, als Teil der so genannten kritischen Infrastruktur. Nach neun Monaten verzeichnet das halbstaatliche Unternehmen ein leichtes Umsatzplus. Der operative Gewinn hingegen ist um ein Drittel gesunken - auch wegen der Startkosten für das neue Geldinstitut bank99. Wie die Post über das gesamte Jahr kommen wird ist noch offen - das hängt stark davon ab, wie intensiv der Lockdown noch ausfallen wird.

  • Corona als Quell für Aberglauben und Verschwörungstheorien

    Das Corona-Virus sorgt nicht nur für massive Einschränkungen und Verunsicherung, sondern auch für manch abstrus klingende Erklärungen. Sogenannte Verschwörungs-Theorien sind bei manchen hoch im Kurs - eine Art Volks-Glaube oder Aberglaube, sagt Rainer Wehse, er ist Volkskundler und Experte für Aberglaube. Und da bietet der heutige Freitag der 13. zusätzlich Anlass. Für etliche Menschen ist das eine verhängnisvolle Kombination - eine schlechte Zahl und ein Unglückstag. Und kaum jemand sei vor Aberglaube gefeit, denn das komme aus dem Wunsch oder Versuch, eine nicht fassbare Welt in den Griff zu bekommen.

  • Nachschub für Raumstation ISS

    Am Wochenende soll die Internationale Raumstation ISS Nachschub bekommen. Ein Mannschaftstransporter der privaten Firma SpaceX soll Personal und Vorräte in den Weltraum bringen. Nach einem erfolgreichen Test im Sommer soll nun erstmals eine vierköpfige Langzeitbesatzung den Weg zu ISS antreten.

  • Verkehrsberuhigte Grätzl in Wien geplant

    Demnächst könnten in Wien - ganz nach dem Vorbild Barcelonas - sogenannte „Superblocks“ entstehen, die im Wahlprogramm der SPÖ als „Supergrätzl“ aufschienen. Das sind verkehrsberuhigte Bereiche, in denen der Durchzugsverkehr unterbunden wird, bestehende Garagen und Hauszufahrten aber weiterhin erreichbar bleiben. In den letzten Monaten hat die MA18, die Magistratsabteilung für Stadtentwicklung, untersucht, in welchen Bezirken diese Zonen umgesetzt werden könnten.

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